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Architektin Annette Lange, Dirk Rautmann, Heiko Böhnke, Thomas Müller, Leiterin Bauamt Friedland Anna Enenkel, Geschäftsführer Hoch-, Tief, und Ingenieurbau Johannes Hermann Mues (von links). Foto: LK MSE

Mit einem gemeinsamen Spatenstich haben der 2. stellvertretende Landrat Thomas Müller, sowie die Schulleitung der Neuen Friedländer Gesamtschule und Schulamtsleiter Dirk Rautmann am gestrigen Donnerstag den Erweiterungsneubau am Standort Friedland begonnen. In dem als runder Baukörper geplanten Anbau sollen im Erdgeschoss auf 600 Quadratmetern eine Mensa mit 150 Plätzen entstehen, im Obergeschoss auf der gleichen Fläche sechs zusätzliche Lernräume und ein Lehrerzimmer.

Aktuell nehmen nur wenige der 720 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wahr, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Denn als die Schule Mitte der 1990er-Jahre geplant und gebaut wurde, spielte eine Mensa in den Überlegungen keine Rolle. „Es ist ein schönes Haus geworden, nur leider ohne Mensa“, sagte Schulleiter Heiko Böhnke. Der Raum, den man in der Vergangenheit als Mensa verwendet habe, sei ursprünglich als Warteraum für Schülerinnen und Schüler gedacht, die mit dem Bus zur Schule kommen. „Daher freue ich mich sehr, dass hier heute der Spatenstich erfolgt.“

Denn eine warme Mahlzeit für die Schülerschaft und auch das Personal sei nicht nur aus Ernährungssicht von enormer Bedeutung für die Schule, stellte der 2. stellv. Landrat Thomas Müller klar: „Eine Mensa bringt Menschen zusammen, und hat als zentraler Fixpunkt auch eine soziale Funktion an der Schule, zum Beispiel als Veranstaltungsort.“

Notwendig war die Baumaßnahme auch, weil die Neue Friedländer Gesamtschule einst für 525 Schülerinnen und Schüler konzipiert war, die Schülerschaft aber heute rund 720 Kinder und Jugendliche umfasst. Neben der Schaffung einer großen, modernen Mensa versprechen sich sowohl Schulleitung als auch der Landkreis als Träger von den sechs zusätzlichen, flexiblen Lernräumen eine wesentliche Verbesserung des Schulalltags.

Insgesamt werden hier rund 5,5 Millionen Euro investiert, den größten Anteil übernimmt der Kreis. Müller bedankte sich jedoch ausdrücklich auch bei der Landesregierung für die Gewährung von Mitteln in Höhe von 1,9 Millionen Euro aus dem MV-Schutzfonds.