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Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum erfährt in diesen Tagen großen
Zuspruch aus der Region und dem Land für den Erhalt der
Frühchen-Versorgung im Perinatalzentrum Level 1 (Strelitzius berichtete). „Das bestärkt uns sehr, weiter für die Versorgung der Kleinsten in unserem Haus zu kämpfen. Wir möchten uns bedanken bei den vielen Menschen, die uns unterstützen wollen, damit auch künftig in Neubrandenburg frühgeborene Kinder mit einem Geburtsgewicht unterhalb von 1250 Gramm behandelt werden können“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Denn Frühchen-Eltern brauchen neben den besten fachlichen
und technischen Voraussetzungen, die hier in hoher Qualität gegeben
sind, auch kurze Wege in unserem Flächenland. Stellvertretend möchten wir uns insbesondere bei Ministerpräsidentin
Manuela Schwesig und Sozialministerin Stefanie Drese bedanken, die sich für eine Ausnahmegenehmigung für das Zentrum in Neubrandenburg einsetzen, aber auch bei den Bundes-, Landes- und Stadtpolitikern, die sich für die Frühchen-Versorgung stark machen“, so das Klinikum weiter.

Biker rufen zur Mahnwache auf

Zu den Unterstützern gehören seit langem die Biker Friends MV, die eine Petition gestartet, Unterschriften gesammelt und die verantwortlichen des Klinikums zur Unterschriftenübergabe nach
Schwerin begleitet haben. Sie organisieren am 5. Oktober um 15 Uhr
vor dem Neubrandenburger AOK-Gebäude in der Alfred-Lythall-Straße mit großer Unterstützung der Stadt Neubrandenburg eine Mahnwache und rufen zur Teilnahme auf.

Auch zahlreiche Eltern, deren frühgeborene Kinder im Klinikum behandelt wurden, haben ihre Unterstützung zugesichert. Die Familie der Zwillinge Neo und Levi, die im Level-1-Zentrum versorgt wurden
und erst vor wenigen Tagen nach Hause konnten, hat einen Brief
geschrieben und gebeten, ihn an Medienvertreter weiterzuleiten. Ich hänge ihn hier an. Auch die Fotos wurden von der Familie zur Verfügung gestellt.