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Die Bündnisgrünen haben den in dieser Woche vom Kreistag einstimmig beschlossenen Nahverkehrsplan für die Seenplatte begrüßt. Zugleich machen sie sich aber Sorgen um die Umsetzung, die in der vergangenheit immer wieder an der Finanzierung gescheitert ist.

Jutta Wegner, die Kreistagsfraktionsmitglied der GRÜNEN und Landtagskandidatin für das Thema Mobilität auf Listenplatz 5 und im Wahlkreis Neubrandenburg 1 ist, plädiert: „Der neue Nahverkehrsplan mit vielen guten Ansätzen kann uns hoffnungsvoll stimmen. Deshalb sollten wir die Finanzierung nun gemeinsam absichern und bei der Umsetzung ambitioniert bleiben, denn gute Mobilitätspolitik ist Schlüssel zu mehr Lebensqualität und einer sozial gerechten Gesellschaft. Alle Fraktionen im Kreistag müssen jetzt die Chance nutzen und diesen Nahverkehrsplan auch gemeinsam umsetzen.

Besonders positiv fallen dem Kreisverband bessere Takte und Bedarfsverkehre im ländlichen Raum auf. Aber auch ein transparentes Tarifsystem, bessere Anschlussverbindungen zwischen Bus und Bahn und der besonderen Berücksichtigung der Erreichbarkeit von Kulturveranstaltungen und touristischen Orten stellten wichtige Beiträge dar, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit einem wachsamen Auge bleibe die „wackelige Aufrechterhaltung“ der Südbahn (Malchow-Parchim) und der Kleinseenbahn (Neustrelitz-Mirow) durch das Land zu beobachten.