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Nach der 2:3-Hinspielniederlage hier im Bild konnte auch das Rückspiel gegen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet nicht gewonnen werden.

Der PSV Neustrelitz hat in der 2. Bundesliga Nord auch das Rückspiel gegen das Team aus Moers nicht gewinne könne. Während in der heimischen Strelitzhalle wenigstens ein Punkt geerntet werden konnte (Strelitzius berichtete), unterlagen die Neustrelitzer heute am Niederrhein mit 1:3 (25:17, 17:25, 13:25, 20:25).

Tom Orzelski

Dabei sah es im ersten Satz noch klar danach aus, als würden die PSV-Jungs den Spieß deismal umdrehen. Cotrainer Dirk Heß griff im Gespräch mit Strelitzius das Bild auf. „Wir haben den Spieß gleich zwei Mal umgedreht und nach dem ersten Satz Selbstmord begangen.“ Tatsächlich hatten die Gäste in der Konzentration deutlich nachgelassen. Ein Makel, den man sich gegen eine Spitzenmannschaft wie die aus Moers nicht leisten kann. Die Gastgeber nutzten die Schwäche gnadenlos aus.

„Im Vergleich zu anderen Mannschaften im oberen Bereich der 2. Bundesliga Nord ist unser Pendeln in der Leistung zu groß und wir verarbeiten Negativerlebnisse nicht schnell genug“, so eine erste Analyse meines Blogpartners. „Wir sind einfach noch zu anfällig.“ Die lange Rückfahrt nach Neustrelitz werde genug Zeit bieten, das heute Abend Erlebte aufzuarbeiten. Als bester Spieler in den Reihen des PSV Neustrelitz wurde diesmal Tom Orzelski ausgezeichnet.

Wiedersehen mit Marjan Spasic, hier 2018 in Diensten des PSV Neustrelitz.

Eine besondere Begegnung für die Neustrelitzer in Moers gab es mit Marjan Spasic. Der frühere serbische Libero bei den Neustrelitzern lebt derzeit in Oberhausen und ist bemüht, Frau und Kind nach Deutschland zu holen. „Ich schließe nicht aus, dass sich unsere Wege irgendwann wieder kreuzen“, so Dirk Heß. „Jedenfalls haben wir uns riesig über das Wiedersehen gefreut.“

Am kommenden Sonnabend treten unsere Volleyballer in Gransee beim Spitzenreiter an. Jammerschade, dass wir das Duell der Nachbarn nicht live verfolgen können. Da werden Erinnerungen wach an den Pokalspiel im Oktober 2019, als ein ganzer Fanbus aus Neustrelitz über die B 96 rollte. Im Hinspiel haben die Residenzstädter immerhin einen Punkt gemacht. Wir dürfen gespannt sein, wie es diesmal am hohen Netz ausgeht.

Coach Mewes Goertz hat einigen Gesprächsbedarf.