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„Es gibt zu wenig Jugend in Neustrelitz und zu wenig für die Jugend in Neustrelitz! Das galt auch schon in Zeiten vor Corona!“ Zu dieser Einschätzung gelangt die Neustrelitzer Bürgermeisterkandidatin Angelika Groh. Sie hat gestern auf instagram groh_fuerneustrelitz eine Initiative gestartet, um Jugendliche einzubinden, ihre Ideen aufzugreifen. Welche Orte wollen sie? Was wünschen sie sich? Wo sind ideale Standorte, mit und ohne Corona. „Auch unsere Jugend will nicht am Kaufland sitzen oder am Glammi regelmäßig von der Polizei angesprochen werden. Sicher lassen sich erste Wünsche auch zeitnah umsetzen, gern mit den Jugendlichen und ihren Familien. Ich freue mich, auf den Austausch“, schreibt mir die Neustrelitzerin.

Neustrelitz habe eine beispielhafte Schulstruktur und bereits großartige Angebote am Nachmittag: Sportvereine, Musikschule, Feuerwehr, Kunsthaus, Fanfarenzug, Tanzschulen usw. Aber was komme danach? Welche Orte seinen für die Jugend geeignet oder sogar gedacht? Die Spielplätze sollten möglichst nur für die Kleineren sein, die Scaterbahn ist schon länger gesperrt, soll repariert werden, die große Disco am Kühlhausberg nach mehreren Anläufen wieder zu. Keine Rollschuhbahn, kein Bowling mehr, kein Boole-Platz, keine Fitnessgeräte im Freien, um ein paar Beispiel zu nennen. Was gebe es in den Ortsteilen für die Jugend?, fragt die Bewerberin um das Bürgermeisteramt.

Sie selber erinnere sich an ihre Jugend mit Kulturhaus, EAB, der „Schiefen“, der legendären Disco in Fürstensee, aber auch an Clubs etc. „Ich glaube unsere Jugend hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Jugendbeirat ist ein guter Anfang. Aber auch hier gilt es Potentiale anzupacken“, so das Resümee von Angelika Groh. Ein weiteres Thema, was daran direkt anknüpfe, sei die Ausbildung. Dazu wolle sie sich in den nächsten Tagen ein Bild machen.