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Auch das Bode Quartett aus Berlin wird im Schlosstheater Rheinsberg proben. Foto: Matthias Jankowiak

FREIraum@Musikkultur, das Stipendienprogramm der Musikkultur Rheinsberg gGmbH für freie Musiker*innen (Strelitzius berichtete), ist vier Tage nach Veröffentlichung ausgeschöpft. Rund 100 Musikerinnen und Musiker bewarben sich um die 50 Arbeitsstipendien und die eintägige Nutzung des Schlosstheaters Rheinsberg.

Vom Solo-Pianisten über Lied-Duo oder Alte-Musik-Quartett bis zum A-cappella-Ensemble sind Künstler*innen über alle Genre-Grenzen hinweg vertreten, darunter bekannte Namen wie „Der Singende Tresen“, das Calmus Ensemble aus Potsdam oder der Neuruppiner Singer-Songwriter und Gitarrist Fred Zahl. Mehrere Künstler*innen und Ensembles mit Fokus auf der Alten Musik haben sich beworben, auch mit ungewöhnlichen konzeptionellen Ansätzen wie das Open Chamber Ensemble Berlin, das Alte Musik mit traditioneller chinesischer Musik kombiniert.

„Die schnellen Reaktionen zeigen, dass die Künstler*innen solche Arbeitsstipendien dringend brauchen“, konstatiert Thomas Falk, Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH. In den nächsten Tagen werden die Terminvereinbarungen mit den Musiker*innen getroffen, und dann erklingt ab Anfang März im Schlosstheater zumindest wieder Musik, wenn auch noch ohne Publikum.