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Angelika Groh: Der Zierker See ist auch mein Zuhause.

Das geniale Wetter an diesem Wochenende hat auch die Neustrelitzer Bürgermeisterkandidatin Angelika Groh ins Freie gelockt. Bei einem Spaziergang am Zierker See kam sie mit Bürgern ins Gespräch. „Der Zierker See birgt eines der Entwicklungspotentiale für unsere Stadt und ihre Bewohner. Die touristische Nutzung ist hier längst nicht ausgeschöpft“, so ihre Einschätzung gegenüber Strelitzius. Es sei kein Wunder, dass der schöne Ausblick auf den Zierker See bereits ein wesentliches Kriterium für Herzog Adolf Ftiedrich III. war, sein Jagdschloss im ehemaligen Ort Glienecke nach dem Brand des Schlosses in Strelitz zur neuen Residenz auszubauen und daneben die Stadt Neu-Strelitz zu gründen.

Der bei hiesigen Verantwortungsträgern oft ungeliebte Blick nach Waren zeige, dass neben einem florierenden Hafen auch Hotels, Badestrände, Wohnmobil- und Campingplätze, Segel- und Surfschulen, Gastronomie, Einzelhandel am See Motor der Stadtentwicklung sind. Rad- und Wanderwege am Ufer rundeten das Angebot ab. „Als Bürgermeisterin würde ich mein gesamtes berufliches Wissen aus 15 Jahren Tourismus in der Mecklenburgischen Seenplatte einsetzen, um unseren Zierker See wirtschaftlich im Einklang mit der Natur und unseren Bedürfnissen zu entwickeln – und das mit Beteiligung der Bürger“, versicherte die Bewerberin um die Verwaltunsgspitze in der Residenzstadt.

Angelika Groh räumte ein, dass der Neustrelitzer Hafen inzwischen zum zweiten Stadtzentrum geworden ist. Gastronomie, Hotel, Caravaning, Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhof, Schlossgarten, Theater, Kulturquartier, Kachelofenfabrik, Hafen-Logistik – näher und besser gehe es kaum. „Unser Hafen ist End-, Anfangs- und Wendepunkt für immer mehr Wassersportler. Gemeinsam mit dem Land müssen wir dafür sorgen, dass die Fahrrinne dauerhaft schiffbar bleibt“, so die unabhängige Kandidatin.

Der Zierker See sei allerdings nicht gesund. Seine Sanierung sei drei Jahrzehnte nach der Wende noch immer nicht gelungen. „Viel Zeit wurde vergeudet und so manche Chance vertan“, betonte Angelika Groh. Hier sei die Zusammenarbeit mit dem Land gefragt. Immerhin habe sich der See wasserqualitativ etwas erholt.

Angelika Groh abschließend: „So schön der Zierker See bis zur Weißen Brücke gestaltet ist, dahinter liegt die Ufergestaltung brach. Der gesamte Bereich hat eine komplexe, naturnahe und liebevolle Betrachtung verdient. Packen wir es an!“