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Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat im Ergebnis eines Urteils des Verwaltungsgerichtes heute – trotz aktueller 7-Tage-Inzidenz von 163,0 – seine Allgemeinverfügung zur so genannten 15-Kilometer-Regelung und zur Ausgangsbeschränkung zurückgenommen. Geklagt hatten sechs Einwohner, zwei der Verfahren sind am Freitagabend zu Gunsten der Antragsteller entschieden worden, wie vom Gericht mitgeteilt wurde.

Das führt zu Irritationen bei der Kreisverwaltung nebenan in Neubrandenburg. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – heutige Inzidenz 130,2 – gibt es eine vergleichbare Allgemeinverfügung zur 15-km-Regelung und zu den nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Diese Schutzmaßnahmen stützten sich auf die im MV-Gipfel beschlossene „Corona-Ampel“, und diese schreibt bei Überschreitung eines Schwellwerts die genannten Einschränkungen vor. Mit der Landesregierung wird es aus diesem Grund noch heute eine Abstimmung geben, um das weitere Vorgehen zu prüfen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden beide Schutzmaßnahmen zeitlich begrenzt, sie können jederzeit widerrufen werden.

Darüber hinaus teilt das Gesundheitsamt mit, dass die Regionale Schule in Woldegk von mehreren Corona-Erkrankungen betroffen ist. Sechs Lehrer und zwei Schüler sind erkrankt. Deshalb muss die Schule vom 1. bis zum 5. Februar nun auch für den Präsenzunterricht der 10. Klasse, der dort bisher noch stattfand, geschlossen werden. Zum Schutz der Kinder muss auch die Notfallbetreuung vorerst bis zum 5. Februar ausgesetzt werden.

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