Schlagwörter

, , , ,

Der in der Region gut bekannte Barde G. O’Neill ist ausnahmsweise noch mal im September in der Kleinseenplatte. „Corona hat in Sachen Auftritte natürlich auch den Künstlern zugesetzt. Es sind ja nicht mehr so viele Urlauber da, trotzdem hoffen wir, dass viele kommen werden, und Einheimische natürlich auch“, schreibt mir meine neue Blogfreundin Doreen Helms aus Wesenberg, die das Konzert in der Marienkirche der Woblitzstadt organisiert.

Es gibt tatsächlich nur wenige Lieder aus Irland, die den Eindruck der Deutschen von der Kultur der grünen Insel prägen. Der Sänger G. O’Neill aus Thüringen (der Künstlername leitet sich von seinem bürgerlichen Namen Gunnar Nilson ab) beschreibt in eher unbekannten Songs die Schönheit, Fröhlichkeit, auch die Schrulligkeit und manchmal Traurigkeit des Landes und seiner Bewohner. Und er beweist damit, dass es viele Facetten dieser Kultur gibt, denen ebensolche Achtung gebührt wie den „Gassenhauern“. Der Gesang wird von seiner Gitarre begleitet, es kommen aber auch andere Instrumente zum Einsatz, wenn es zum Beispiel gilt, einen der schnellen Reels zu spielen.

Es gibt Lieder zum Träumen, zum Mitsingen/Mitklatschen oder auch nur einfach zum Zuhören und den eigenen Gedanken nachhängen. Und bei Bedarf gibt es Erklärungen auf deutsch, gespickt mit so manchen kleinen Anekdoten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.