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In der Kita „Waldmäuse“ haben die Kinder Spaß und lernen fürs Leben. Für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie bedankte sich die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz bei der Kita-Chefin Ramona Möller (hinten rechts).  Foto: C. Biermann

Fröhliches Kinderlachen unterbricht die Stille des Vormittags in Wokuhl. Es gehört Niklas, Hans und Mina, die sich im Schatten eines Baumes in der Kita „Waldmäuse“ ein kleines Wettrennen liefern. Inzwischen ist fast wieder Normalität in den Kita-Alltag eingezogen, sagt Ramona Möller, die ihre Kita seit 16 Jahren privat betreibt. Eine vergleichbare Situation wie jetzt zur Corona-Pandemie haben weder sie noch ihre drei Kolleginnen bisher erlebt. Doch auch während des Lockdowns war sie für die Kinder da. Für diesen Einsatz hat sich nun die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz bedankt, die in einer Aktion Alltagshelden aus der Region ausgezeichnet hat.

„Wir waren wirklich besorgt. Täglich überschlugen sich die Meldungen. Niemals zuvor habe ich so viele Elternbriefe geschrieben, um die Situation zu erklären“, erinnert sich Ramona Möller. Ob sie eine Heldin ist? „Eigentlich nicht“, sagt sie lächelnd. „Aber irgendwie, sind wir es doch alle. Jeder an seinem Platz. Ein bisschen zumindest.“

31 Kinder im Alter zwischen einem und zehn Jahren gehen in die Kita „Waldmäuse“ bzw. deren Hortbereich. „Trotz der Einschränkungen gab es auch positive Aspekte“, sagt die Kita-Chefin. Denn durch kleinere Gruppen ist die Bindung untereinander noch enger geworden. Seit dem 1. August gibt es nun wieder normale Öffnungszeiten, und die Gruppen dürfen jetzt gemischt werden. Das erleichtert den Alltag der „Waldmäuse“, der bunt und abwechslungsreich ist.

Die Kinder leben in und mit der Natur, säen und ernten Kräuter, Erdbeeren, Zwiebel oder Kartoffeln und helfen mit, sie in der Kita-Küche zu verarbeiten. Natürlich decken die Kinder ihren Tisch selbst, schnippeln Obst und waschen ab. Zusatzangebote wie die musikalische Früherziehung, das Bambini-Training durch den FV Wokuhl, der Spielekreis oder die Bastelrunden in der örtlichen Tischlerwerkstatt stehen bei den „Waldmäusen“ hoch im Kurs.

Und während sich Ramona Möller bei den Eltern, ihren Erzieherinnen, der Feuerwehr, dem Jugendamt und der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz für schnelle und unbürokratische Hilfe in den zurückliegenden schweren Monaten, bedankt sich auch die Sparkasse mit einem PS-Jahreslos bei der 50-Jährigen. Sie kann damit nicht nur sich, sondern auch anderen Gutes tun (Strelitzius berichtete).