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Vielleicht weht zum CSD vor dem Neustrelitzer Rathaus ja doch noch die Regenbogenfahne. Foto: Steve Bey

Nachdem das MV-Innenministerium das Hissen der Regenbogenflagge anlässlich des Christopher Street Day (CSD) vor dem Neustrelitzer Rathaus zunächst prinzipiell untersagt hatte (Strelitzius berichtete), ist das letzte Wort in der Angelegenheit möglicherweise noch nicht gesprochen. Das teilt der veranstaltende Verein Queer-Strelitz mit, der ein aufwändiges Antragsverfahren auf Sondergenehmigung aus Zeitgründen zunächst ausgeschlossen hatte.

Offensichtlich erzielen die vielen kritischen Reaktionen auf dem öffentlich gemachten ersten Negativ-Bescheid aus Schwerin auch Wirkung. Den Veranstaltern wurde aus der Landeshauptstadt jetzt überraschend mitgeteilt, dass dort ja gar kein Antrag vorliege, weder aus Neustrelitz noch aus Neubrandenburg. „Grundsätzlich ist das Land in der Sache wohl aufgeschlossen“, interpretiert Christian Arnold von Queer-Strelitz. Der Verein hat jetzt den Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund dazu ermuntert, in der kommenden Woche in der Angelegenheit tätig zu werden. „Dann wäre ein Hissen der Regenbogenflaggen vor dem Rathaus eventuell doch noch möglich.“