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Wenig Touristen, aber gesund: Neubrandenburg. Foto: Steffen Hinz/Stadt Neubrandenburg

Das „Handelsblatt“ hat das Ergebnis einer Studie zur Wohnqualität veröffentlicht und ausdrücklich das Leben im Postleitzahlgebiet 17 gewürdigt, das auf Platz 1 gelangt ist. In dem Beitrag heißt es: „München ist schön, Köln ist weltoffen und Berlin total verrückt. Doch wo lebt es sich am gesündesten? Eine Untersuchung zeigt: Vor allem weit weg von allen großen Städten.

Städte wie Neubrandenburg mögen nicht viele Touristen anziehen. Doch den Bewohnern kann das egal sein: Niemand in Deutschland lebt in einer so gesunden Umgebung wie sie“, schreibt das „Handelsblatt“. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 79,4 Jahren leben sie zwar nicht so lang wie die Menschen in Starnberg und Garmisch-Partenkirchen (82,8 Jahre). Dafür stimmen Feinstaub-Belastung, Grundwasser und Lichtverhältnisse – und die Platzierung ganz oben auf dem Siegertreppchen.“

Mit dem Postleitzahlgebiet 19 auf dem zweiten Rang und dem Gebiet 18 auf dem dritten Rang ist der Nordosten gleich noch zweimal auf dem Podest vertreten. Wie das „Handelsblatt“ informiert, wurden für die Studie verschiedene öffentlich zugängliche Umweltdaten erfasst. Daten vom Umweltbundesamt, vom Roland-Koch-Institut und dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie wurden ausgewertet. In Zusammenarbeit mit der Bausparkasse Mainz wurden die einzelne Faktoren gewichtet und so ein Gesamtergebnis für die Gesundheitsqualität erstellt.

https://app.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/wohnqualitaet-in-deutschland-wo-das-leben-am-gesuendesten-ist/13959824.html