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Bartosz Flis, hier in einem früheren Spiel, hat die TSG nach der Pause wieder in Führung geschossen.

Mit einem 3:2 (1:1) endete das Testspiel der Oberligisten der TSG Neustrelitz am Freitagabend auswärts gegen Oberliga-Absteiger Malchower SV. Nach einer schweren, kräftezehrenden Trainingswoche wusste TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk, dass es nicht das beste Spiel seiner Mannschaft werden würde. Dennoch blickt er jetzt mit noch mehr Optimismus in die neue Saison, wie er mir nach der Partie sagte.

In den ersten zwanzig Minuten hätte die TSG schon auf mindestens 3:0 davonziehen können. Allein Nick Stövesand traf das gegnerische Tor, alle anderen Möglichkeiten wurden trotz klarer Überlegenheit versiebt. Hingegen kamen die Malchower kaum ins Spiel, die Gäste verstanden es gut, die Angriffsräume dicht zu machen. Mit einem schnellen Konter, die TSG hatte nach einem Freistoß die eigene Verteidigung sträflich aufgelöst, erzielten die Gastgeber dennoch das 1:1.

Von Anfang an zwischen den Pfosten der Neuzugang bei der TSG Pavel Petkov, der seine Sache gut gemacht hat. „Das ist ein toller Typ, der passt super in die Mannschaft“, schwärmte Tomasz Grzegorczyk.

Niels Noak (links) hat für den Siegtreffer gesorgt, neben ihm Geschäftsstellenleiter Robert Gerhardt. Foto: Schütt

Gleich nach der Pause wieder jede Menge Chancen für die TSG. Bartosz Flis nutzt eine der Möglichkeiten und macht ein sehr schönes Tor für die Residenzstadtkicker zur 2:1-Führung. Wie gewonnen, so zerronnen! Maciej Liskiewicz leistet sich ein bisschen arrogant als letzter Mann einen groben Schnitzer, und die Malchower kommen zum Ausgleich. „Liskiewicz musste sich richtig was anhören, das darf einem gestandenen Fußballer nicht passieren, ich war total sauer,“, kommentierte der Trainer.

So richtig zufrieden war Grzegorczyk wieder mit den ganz jungen Spielern, die einmal mehr sehr motiviert aufgespielt hätten. Der vereinsseigene Nachwuchs hat dann auch das Spiel entschieden. Nach Flanke von Hannes Toebe markierte Niels Noak den Siegtreffer. „Ich freue mich für den Jungen. Er setzt hundertprozentig um, was ihm gesagt wird“, lobt der Trainer den Benjamin.

Tomasz Grzegorczyk hat in Malchow alle zwanzig mitgereisten Spieler auflaufen lassen. In der kommenden Woche werden sich weitere Bewerber vorstellen, bevor es am Sonnabend nach Siedenbollentin geht. Schon jetzt zeichne sich ab, dass das neue Aufgebot für die Saison 2019/20 eine höhere spielerische Qualität haben werde als die Elf der vergangenen Spielzeit, betont der Coach. Noch gebe es aber keinen Grund zur Euphorie.