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Es geht eine eigenartige Melancholie von den Bildern der Malerin Hannelore Teutsch aus. Eine Melancholie, die ähnlich wie in den Bildern des amerikanischen Malers Edward Hopper funktioniert, denn es sind vielfach urbane Räume, in denen fast somnambule Figuren, die den Blickkontakt mit den Betrachter scheuen, auf leergefegten Plätzen und Straßen wandeln. Am morgigen Freitag um 19.30 Uhr sind interessierte Kunstbetrachter eingeladen, diese sachlichen Traumbilder der Ausstellung „Ruhlose Wege und Rast“ in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz mit eigenen Augen zu erkunden und den Ausführungen von Hannelore Teutsch bei der Eröffnung ihrer Ausstellung zu lauschen.

Die Malerin Hannelore Teutsch komponiert in ihren neuesten Bildern diese Sachlichkeit mit Figuren, die mystisch oder zumindest so eigenartig wie Protagonisten in einem David Lynch-Film erscheinen: Chimären, Harlekins, steinartige Monarchen etc. Hinzu kommen Bilder, der im brandenburgischen Zepernick lebenden Künstlerin, auf denen sie Fundobjekte in Stillleben so interessant arrangiert, dass sich anregende Geschichtsansätze konstruieren lassen – einer Spielart, welcher sich die Künstlerin, die lange Zeit als Grafikerin, Illustratorin und Buchgestalterin gearbeitet hat, gekonnt bedient.

Die Ausstellung ist bis zum 11. August täglich ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 14 Uhr, oder nach Absprache zu besichtigen.