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Ein Gruß an den Mäzen des Carolinums Jost Reinhold.

Das Ensemble Carolinum unter seinem Maestro Reinhard Gust gastiert bereits zum vierten Mal auf der Apenninen-Halbinsel und gibt in dieser Woche in der oberitalienischen Region Piemont zwei Konzerte. Die Auftritte in Mondovi zum Auftakt am Dienstag und am heutigen Donnerstag in Cuneo sind Höhepunkte der mehr als 15-jährigen Schulpartnerschaft. Das Neustrelitzer Gymnasium ist im Piemont inzwischen mit zwei Schulen verbunden.

Donatella Garello, Henry Tesch und der stellvertretende Schulleiter aus Mondovi Rudy Mamino (von links).

Der Neustrelitzer Schulleiter Henry Tesch und die langjährige Freundin und Kollegin Donatella Garello haben die intensive Zusammenarbeit und den Schüleraustausch 2002 aus der Taufe gehoben. Den aktuellen Aufenthalt der rund 70 Schülerinnen und Schüler aus Neustrelitz in Italien nutzten beide Lehrer, um über weitere Projekte nachzudenken und bestehende zu besprechen. Henry Tesch würdigte gegenüber Strelitzius das fortwährende Engagement des Ehrenvorsitzenden des Schulvereins des Carolinums, Jost Reinhold, der auch diesmal die Auftritte der jungen Künster in Italien ermöglicht hat.

Alessandro Parola, Federico Borgna, Donatella Garello und Henry Tesch (von links) im Rathaus von Cuneo.

Am heutigen Vormittag wurde das Ensemble Carolinum von Bürgermeister Federico Borgna im Rathaus von Cuneo empfangen. Mit dabei auch der dortige Leiter der Partnerschule Alessandro Parola, mit dem ebenfalls neue Vorhaben besprochen wurden. Der Ratssaal von Cuneo war anlässlich des Geburtstages des Heiligen Benedikt, Schutzpatron von Europa, am 21. März mit den Flaggen der EU-Mitgliedsländer geschmückt. Das Ensemble Carolinum – ein europäischer Botschafter.

„Ich finde es besonders schön, dass wir in Gastfamilien aufgenommen wurden, denn so konnten wir die italienische Kultur und besonders das fantastische Essen richtig genießen“, sagte Schülerin Alena Knüppel. „Auch haben wir nun immer eine Möglichkeit nach Mondovì zurückzukehren. Es ist unglaublich, mit welcher Gastfreundlichkeit wir empfangen wurden. Dies ist auf keinen Fall selbstverständlich.“

„Es ist sehr schön, dass wir es schaffen, mit unserer Musik und mit dem, was wir lieben, auch Menschen international zu erreichen und zu begeistern. Unseren Gastfamilien hat unser Konzert sehr gefallen und eine Gastmutti war von unserem Auftritt sogar zu Tränen gerührt. Unsere Chorfahrt hier nach Italien ist ein gutes Beispiel dafür, dass Musik Menschen verbindet und dass aus diesem Gedanken  ein wirklich tolles Projekt, neue Freundschaften und Beziehungen zwischen zwei Nationen entstehen kann“, freute sich Carolinerin Josephin Rickmann.

Und Jacob Reimer ist stolz, „Teil einer internationalen Tradition zu sein, gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs innerhalb von Europa“. In der Nacht zum Sonntag werden die gefeierten Jugendlichen in der Heimat zurückerwartet.