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Am Ende haben unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz Team Wesenberg ein bisschen die Köpfe hängen lassen. Erst im Tiebreak mussten sie sich denkbar knapp den Preußen aus Berlin am Sonntagnachmittag in deren Halle mit 2:3 (25:14, 21:25, 25:22, 18:25, 14:16) beugen. Der Trostpreis: immerhin einen Punkt geholt. „Aber, es hätte auch genau andersherum kommen können“, kommentierte Coach Dirk Heß im Gespräch mit mir.

Ludwig Fentzahns (Nummer 3) Zuspielkünste wurden einmal mehr gewürdigt. Hier lauern Alex Komisarov (Mitte) und Andrej Storozhenko (hinten) auf den Pass.
„Es ist uns einfach nicht gelungen, das unglaubliche Niveau des ersten Satzes zu halten, sicherlich einer der besten Durchgänge, die wir in dieser Saison bisher gespielt haben. Da stimmte wirklich alles“, betonte mein Blogpartner. Die Preußen bauten um, und so wurde es nach dem klar gewonnenen ersten Durchgang durch die Neustrelitzer ein Spiel auf Augenhöhe. Den dritten Satz konnte die Heß-Truppe noch einmal für sich entscheiden, im Tiebreak hielt sie bis zum 14:14 mit, kräftig angefeuert von rund 30 PSV-Fans, die die Fahrt nach Berlin nicht gescheut hatten.
Stärken und Schwächen aus Sicht des Trainers: „Wir haben für unsere Verhältnisse sehr gut aufgeschlagen, hatten aber Nachteile in der Block-Feld-Abwehr.“ Als effektivster Spieler unserer Mannschaft wurde Zuspieler Ludwig Fentzahn geehrt, der die Auszeichnung zum wiederholten Mal zugesprochen bekam.
Der PSV hält den 4. Tabellenplatz, nur ein Punkt trennt uns von den Pinnebergern auf Rang 3, die in Schöneiche eine 0:3-Packung einstecken mussten. Am kommenden Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr, spielen unsere Volleyball-Jungs wieder daheim in der Strelitzhalle gegen Verfolger TKC Wriezen.
