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Meine Blogfreundin Martina aus Mirow hat sich verwundert geäußert, dass ich im Urlaub blogge, anstatt mich in der Sonne zu aalen. Ich habe ihr dann geschrieben, dass ja mein Blog nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Spaß bei eben dieser Arbeit. Und wenn man dann noch von seinem „Arbeitsplatz“ so einen Ausblick hat, wie oben zu sehen, dann wird Bloggen zum fast reinen Vergnügen. 

Montenegro hat mir aber auch zwei angenehme Strelitzius-Wochen geschenkt, weil es im Vergleich zu Deutschland in Sachen Internet weit fortgeschritten ist. So gibt es keine Kneipe, kein Restaurant und schon gar kein Hotel, das nicht freies WiFi anbietet, also WLAN. Inzwischen ist das so selbstverständlich, dass ich heute richtig suchen musste für die drei Fotos unten. Das wird schon gar nicht mehr an die Eingangstür geschrieben. Selbst im Beach-Club unseres Hotels unterm Sonnenschirm auf der Strandliege – zehn Zentimeter vor der Adria-Kante – gab es keine Probleme, im Internet zu surfen. Funktioniert übrigens nicht nur an der Küste, sondern auch im Gebirge.

Die Formel ist also einfach. Getränke und gegebenenfalls Essen beim Kellner bestellen und gleich das Kennwort abfragen. Ins Handy eingeben, fertig. Und hast du an der Strandmeile erst einmal deine fünf Gastro-Stammadressen festgelegt und dich dort eingeloggt, bist du als Wiederholungstäter gleich wieder online. Zum Glück haben Handys Erinnerungsvermögen. Feine Sache! Wir hatten übrigens vier Stammtische in Herceg Novi/Igalo: „Al Posto Giusto“, „Twins“ und „Ancora“ an der Strandpromenade sowie „Got“, auf halber Strecke die Treppe hinauf in die Altstadt gelegen.

Übrigens hat hier in Montenegro Viber WhatsApp den Rang abgelaufen. Hatte mir den vermeintlichen Exoten extra und ohne Probleme auf meinem Smartphone eingerichtet und war ganz erstaunt, dass meine Adressenliste auch drei Viber-Nutzer in Neustrelitz auswies. Ich fand Viber auf keinen Fall schlechter.