Schlagwörter
Mecklenburgische Seenplatte, Nationalpark, Natur, Wissenschaft
Neue Methoden der Fernerkundung im Müritz-Nationalpark sind Thema des 14. wissenschaftlichen Kolloqiums am 10. November im Schloss Hohenzieritz. „Die rasante Technikentwicklung im Bereich der Fernerkundung ermöglicht immer neue Perspektiven auf die Prozesse des Lebens auf der Erde. Für die Forschung ergeben sich neue Möglichkeiten, um mehr über die Entwicklung der Landschaften zu erfahren – wo ginge das besser als in einem Nationalpark?“, heißt es in der Einladung. Gemäß dem Motto „Natur Natur sein lassen“, sei „berührungsloser Erkenntnisgewinn“ zudem von besonderem Wert. Mit störungsarmen Methoden könne Wissen erzeugt werden, ohne in den Prozess eingreifen zu müssen.
So finden sich im Programm Themen wie die Zugrouten der Fischadler aus dem Nationalpark im Ergebnis der Satellitentelemetrie, die Kartierung der Spätblühenden Traubenkirsche im Nationalpark anhand von Luftbildern, die Identifizierung von Kulturlandschaftsrelikten mit Hilfe von Laserscanning und weiteren Geodaten, die Geofernerkundung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz, die Sichtbarmachung von ehemaligen Holzkohlenmeilern im Serrahner Gebiet als Teil der Waldgeschichte oder das Wildtier-Monitoring, beides aus der Luft.