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Ein Reh hat gestern Abend Mitarbeiter des Neustrelitzer Tiergartens und der Stadtwerke in Atem gehalten. Nach widersprüchlichen Hinweisen aus der Nachbarschaft war der Waldbewohner erst ein von der Mutter offenbar verlassenes Kitz, dann ein schon etwas älteres Jungtier und schließlich ein offenbar blindes und damit hilfloses Reh, das dort am Sandberg gesichtet worden war.

Wie Strelitzius erfuhr, wurde Tierpfleger Sebastian Sattler mit Pritschenwagen und Transportkiste an den beschriebenen Ort geschickt und hat fast eine Stunde lang die Gegend abgesucht. Was er nicht fand, war das Reh. „Heute stand dann auch das Telefon wieder still“, so Marion Krause vom Tiergarten. „Ich wohne selbst in Rudow und sehe aus dem Fenster öfter mal Rehe. Die kommen sogar in den Kreisverkehr, das ist normal.“