Schlagwörter

, , ,

Silvio Witt

Silvio Witt

Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt schätzt ein, „dass der Handel in unserer Innenstadt auf einem guten Weg ist und im Vergleich mit anderen Städten Deutschlands gerade mit einer guten Mischung an Unternehmensformen punkten kann“. Witt äußerte sich im Anschluss an eine Oberbürgermeisterkonferenz in Potsdam. Auf Befürchtungen, dass mit dem Bau eines zweiten Einkaufszentrums im Herzen der Kreisstadt viele weitere kleinere Geschäfte in Existenznot geraten und schließlich aufgeben müssten, ging Witt nicht ein.

Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der ostdeutschen Städte halten eine wirksamere Förderung strukturschwacher Regionen für dringend erforderlich. Sie unterstützen den Plan von Bund und Ländern, mit einem umfassenden gesamtdeutschen Regionalfördersystem nach Auslaufen des Solidarpaktes II 2019, das regionale Wachstum in Ostdeutschland und in westdeutschen Regionen wie zum Beispiel dem Ruhrgebiet zu stärken. Dabei sollten die ostdeutschen Belange weiter gesondert berücksichtigt werden.

„Auch Städte wie Neubrandenburg werden nach 2020 gezielte Förderung benötigen“, so Silvio Witt. „Das gilt, obwohl die Stadt eine positive wirtschaftliche Entwicklung vorweisen kann und vom Bevölkerungsrückgang nicht so stark betroffen ist, wie vor einigen Jahren noch prognostiziert. Wir wollen eine Förderung, die Entwicklungschancen für alle Städte in Deutschland bietet – damit die Menschen in jeder Stadt gute Chancen zur Teilhabe am Arbeitsleben, an Bildung, an sozialen und kulturellen Angeboten vorfinden.“ Bund und Länder müssten dazu beitragen, dass sich die Lebensverhältnisse in Ost und West weiter angleichen und sich die Unterschiede zwischen strukturschwachen und -starken Städten und Regionen verringern.