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FSV Mirow/Rechlin, Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz
Der Plan B der TSG Neustrelitz zur Rettung ihrer Verbandsligamannschaft ist nicht aufgegangen. Nachdem sich die Mirower Spieler überraschend aus dem Kader zurückgezogen hatten (Strelitzius berichtete), hoffte die Vereinsführung in der Residenzstadt am Sonntag noch, das Loch mit Oldies aus den eigenen Reihen und Gastspielern zu füllen, bis eigene Nachwuchskräfte von den A-Junioren herangeführt werden können. Das Vorhaben hatte sich dann gestern zerschlagen, mehr als fünf Spieler standen aktuell nicht zur Verfügung, wie mir TSG-Sprecher Stephan Neubauer sagte.
Der hatte sich am Wochenende mir gegenüber noch optimistisch geäußert. „Auch für mich persönlich ist das nach 15 Jahren Vorstandsarbeit ein Supergau. Das ist ein ganz schwerer Schritt für uns, aber es blieb uns auch aus Gründen der Fairness gegenüber den anderen Mannschaften der Liga nichts anderes übrig, als uns aus dem Spielbetrieb abzumelden“, so Neubauer. Die Zweite werde dem Verein definitiv fehlen, auch als Aufbaumannschaft von Spielern der Ersten. Weitere Auswirkungen auf den Regionalligabetrieb habe die Abmeldung der Reserve aber nicht.
Stephan Neubauer äußerte sich abschließend in Richtung Mirow. Unter Anspielung auf das wichtigste Verkehrsprojekt der Stadt sagte er, dass man sich dort jetzt schon mal eine sportliche Umgehungsstraße gebaut habe. Mirow sollte Heimspielort der fusionierten Verbandsligatruppe werden. Nun machten attraktive Vereine wie die aus Stralsund, Greifswald, Rostock oder auch Neubrandenburg, die am Leussower Weg angetreten wären, einen Bogen um die Stadt.

Respekt und Danke fuer Ihre Arbeit. Ich wohne zwar in Berlin aber interessiere mich sehr fuer meine Heimat rund um Neustrelitz und stoße immer wieder gerne auf Ihre Artikel.
Dank und Grüsse, Felix
…und Spaß macht es auch noch. Ich habe etliche Leser, die fern der Heimat den Strelitzius Blog zu schätzen wissen. Ein Dankeschön zurück für die Anerkennung.