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Djibril N'Diaye hat den Siegtreffer für die TSG erzielt. Foto: Matthias Schütt

Djibril N’Diaye hat das Siegtor für die TSG erzielt. Foto: Matthias Schütt

Die TSG Neustrelitz hat sich heute Abend einmal mehr als heimstark erwiesen und den BFC Dynamo mit 2:1 (0:1) nach Hause geschickt. Die Tore für die Gastgeber schossen vor rund 850 Zuschauern per Elfmeter Fabio Viteritti (46.) und Djibril N’Diaye (58.). Damit verfügen die Residenzstadtkicker jetzt über 38 Punkte und festigen Rang 10.

Die Partie begann in der 5. Minute mit einer kalten Dusche für die Gastgeber. Ein Freistoß der Berliner wurde in der TSG-Abwehr so unglücklich abgefälscht, dass er für Keeper Steven Braunsdorf unhaltbar in den Dreiangel ging. Diesem Rückstand liefen die Neustrelitzer bis zur Halbzeit hinterher und wie so oft stellten sich die Fans der Petersen-Elf die Frage, wie viele hundertprozentige Chancen ihr Team wohl braucht, um ins Tor zu treffen. Ein Elend, das sich über 90 Minuten hinzog, auch wenn die Platzherren die Partie kontrollierten.

Viteritti verwandelt eiskalt Elfmeter

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nur eine Minute, bis der Schiedsrichter aus einem unübersichtlichen Gerangel heraus plötzlich auf den Elfmeterpunkt zeigte. Den Strafstoß für die TSG verwandelte Fabio Viteritti eiskalt mit Flachschuss ins lange Eck. Djibril N’Diaye war es dann, der mit einer pfeilschnellen Einzelaktion nach feinem Anspiel für den Endstand sorgte, nachdem er in der ersten Hälfte als einziger TSG-Stürmer immer wieder den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte.

Mein heutiger Interviewpartner, Sponsor Thomas Splett aus Wesenberg, fand klare Worte: „Die erste Halbzeit war einfach Scheiße. Die Frage muss erlaubt sein, warum die TSG zu Hause mit nur einem Angreifer operiert. In der zweiten Halbzeit wurde dann alles ausgebügelt. Der Sieg geht in Ordnung.“

Am kommenden Sonntag müssen die Neustrelitzer Regionalligisten bei den Viktorianern in Berlin antreten. Hoffen wir, dass der kleine Lauf, den unsere Jungs haben, gegen die auf Rang 13 stehenden Hauptstädter weiter anhält.