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Die Neustrelitzer Stadtvertreter haben beschlossen, die „Lokale Partnerschaft für Demokratie“ finanziell besser auszustatten. Der Bund hat für 2016 mehr Mittel eingeplant und stellt diese den Partnerkommunen auf Antrag zur Verfügung, ohne dass die Kommunen ihren Eigenanteil zu erhöhen brauchen. Damit stehen für dieses Jahr 85 000 Euro zur Verfügung. Auch für die kommenden Jahre bis zum Programmende 2019 kann die Stadt laut Auskunft des Bundes mit mehr Mitteln aus Berlin rechnen.

In den „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine Strategie. Für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit wurden 218 Kommunen zur Entwicklung einer „Partnerschaft für Demokratie“ ausgewählt.

In Neustrelitz gibt es dazu eine Koordinierungs- und Fachstelle in der Schlossstraße 10. Die nächste Antragsfrist für Projekte läuft am 29. April aus. Die 3. Demokratiekonferenz findet am kommenden Mittwoch von 16 bis 18.30 Uhr in der Integrierten Gesamtschule „Karbe Wagner“ in Kiefernheide statt.

http://www.neustrelitz.de/leben/partnerschaft-fuer-demokratie