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Zu den beliebten Tötungsmethoden versierter Killer gehört, einen Draht über den Weg zu spannen, den der verurteilte Zweiradfahrer nimmt. Nun ist nicht unbedingt anzunehmen, dass bei Prälank eine solche Falle bewusst aufgebaut worden ist, aber der Effekt könnte der gleiche sein, zumal bei schlechter Sicht, auch wenn der Draht nicht in Höhe des Kehlkopfes verläuft.

draht2Mein Blogfreund Reinhard war heute mit dem Rad unterwegs und hat mich auf das Schlimmstmögliche hingewiesen. „Sind gerade bei Fahrradtour und eben von Straße Userin nach Neustrelitz links Richtung Prälank abgebogen. Ca. 200 Meter hinter Kreuzung machten wir Rast. Dort geht rechts ein asphaltierter Weg rechtwinklig zur Straße nach Prälank ab. Dieser Weg ist mit sehr dünnem Draht abgesperrt. Böse Unfallstelle für Radfahrer, die hier versehentlich abbiegen, unter Umständen Lebensgefahr.“

Ein ebenso tief hängendes Schild weist auf einen „Männerspielplatz“ hin. Herauszufinden, welche Männer hier was spielen, überlasse ich sensationshungrigeren Berufskollegen. Aber die „Absperrung“ sollte am besten morgen entschärft sein. Zum Glück dreht ja der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund regelmäßig seine Rad-Runden um den Zierker See. Offenbar hat er die Gefahrenstelle noch nicht entdeckt. Zumindest kann er, nunmehr ins Bild gesetzt, den Amtsschimmel auf Trab bringen. Und eine Telefonnummer ist auf dem Schild eben noch zu entziffern.