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Die Fans im Neustrelitzer Parkstadion hatten allen Grund zum Jubel. Ihre TSG gewinnt die Regionalliga-Begegnung gegen Germania Halberstadt vor rund 1000 Zuschauern mit 4:2 (1:1). Dabei erlebten die einheimischen Fußballanhänger ein Wechselbad der Gefühle.

Die Gäste spielten stärker, als es der vorletzte Tabellenplatz vermuten ließ, und gingen in der 16. Minute sogar in Führung. Drei Minuten später konnte Sargis Adamyan mit einem straffen Aufsetzer aus gut zwanzig Metern Distanz in die untere Ecke den Ausgleich besorgen.

Kaum aus der Kabine, traf Manuel Hoffmann in der 48. Minute sogar aus rund
30 Metern. Die Freude über die Führung währte nicht lange. In der 51. Minute lief TSG-Keeper Steven Braunsdorf zu spät heraus, brachte den Ball nicht mehr unter Kontrolle, und es hieß 2:2.

In der 70. Minute schlug Manuel Hoffmann noch einmal zu. Sein Freistoß von der Strafraumgrenze landete im Dreiangel, ein echter Sonntagsschuss. Die Halberstädter hatten sich davon noch nicht erholt, da nutzte die TSG einen krassen Abwehrfehler. Kerem Behnke wurde mustergültig freigespielt und markierte in der 71. Minute den Endstand. Leider konnte TSG-Maskottchen Mecki, das von einer Grippe heimgesucht worden ist, nicht mitfeiern. Gute Besserung!

TSG-Präsident Hauke Runge sagte Strelitzius nach Abpfiff: „Den Zuschauern wurde eine spannende Begegnung geboten. Wir haben uns zeitweise das Spiel der Halberstädter aufzwingen lassen. Sobald wir zu unserer Linie gefunden hatten, waren wir auch drückend überlegen.“

Die Petersen-Elf belegt jetzt Tabellenplatz 7 mit vier Punkten Rückstand auf die Ränge 3 bis 6. Am kommenden Sonntag müssen die Residenzstädter beim Tabellenvierten Carl Zeiss Jena antreten. Am 11. Oktober geht es im Landespokal-Achtelfinale zum FC Mecklenburg Schwerin.