Den 26. April 2025 sollten sich alle Liebhaberinnen und Liebhaber der klassischen Musik unbedingt vormerken. An diesem Tag findet bereits zum 29. Mal das Benefizkonzert des Polizeipräsidiums Neubrandenburg statt. Unter der Leitung von Kenichiro Kojima präsentiert die Neubrandenburger Philharmonie in der Konzertkirche musikalische Meisterwerke unter anderem von Carl Maria von Weber oder Johann Strauß.
Doch alle Zuhörerinnen und Zuhörer genießen an diesem Abend nicht nur die klassischen Musikstücke, sondern engagieren sich mit ihrem Konzertbesuch auch gleich noch für den guten Zweck. Das Benefizkonzert unterstützt – wie in jedem Jahr – mehrere gemeinnützige Vereine in Neubrandenburg und der Region, die täglich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.
Wer verzaubert hier eigentlich wen? Eine Antwort auf diese Frage gibt es an diesem Freitag, den 6. Dezember. Dann feiert das Weihnachtsmärchen DIE VERZAUBERTEN BRÜDER seine Premiere im Landestheater Neustrelitz. Und was es da alles zu sehen gibt: die Hexe Babajaga natürlich mit ihrem Hexenhaus auf Hühnerbeinen, dann eine Reihe wunderlicher Waldtiere und die gute Wassilissa auf der Suche nach ihren beiden Söhnen. Ein Weihnachtsspaß für die ganze Familie. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es übrigens jetzt schon eine Zusatzvorstellung am 26. Dezember um 14 Uhr. Und wer anschließend mit glänzenden Augen und einem Lächeln das Theater verlässt, der wurde zumindest ein wenig „bezaubert“.
„Bei Auftakt Mord“: Soundtracks aus berühmten Krimis und Thrillern versprechen einen aufregenden Konzertbesuch. Unter Leitung von Kapellmeister Kenichiro Kojima erklingen am Sonntag, 3. November, um 16 Uhr, in der Neubrandenburger Konzertkirche musikalische Highlights mit Gruseleffekt aus Filmen wie „Der Pate“, „Tatort“, „Psycho“, „Basic Instinct“, „Miss Marple“ und „JFK – Tatort Dallas“, aufgeführt von der Neubrandenburger Philharmonie. Die Melodien mit Wiedererkennungswert stammen u. a. von so namhaften Meistern der Filmmusik wie John Williams, Nino Rota, Hans Zimmer und Klaus Doldinger.
Vom hervorragenden künstlerischen Potential der Neubrandenburger Philharmonie profitiert das 2. Philharmonische Konzert „THE VIVALDI PROJECT“. In den sehr unterschiedlich besetzten Konzerten des italienischen Barockmeisters treten viele Orchestermusiker auch solistisch hervor. Aus dem wohl berühmtesten Werk Vivaldis, dem Zyklus „Die vier Jahreszeiten“, erklingt „Der Sommer“. Während hier lediglich eine Violine als Soloinstrument vorkommt, sind in allen weiteren Kompositionen gleich mehrere konzertierende Partien enthalten, so z. B. für zwei bzw. vier Violinen, zwei Violoncelli sowie diverse Blasinstrumente.
Als „Maestro de concerti“ leitete Antonio Vivaldi seinerzeit das Orchester des „Ospedale della Piéta“, eines der Waisenhäuser in Venedig. Mit seinem Ensemble, in dem ausschließlich Mädchen spielten, ergründete er die vielfältigen Möglichkeiten barocken Musizierens. Vivaldis Kompositionen zeugen vom ausgeprägten Klangsinn und der Experimentierfreude ihres Schöpfers. Die Farbigkeit seiner Musik wird zusätzlich durch eine Lichtregie unterstrichen.
Geleitet wird „THE VIVALDI PROJECT“ von Chefdirigent Daniel Geiss. Das Besondere an diesem Konzert ist, dass die die SolistInnen und Solisten ihre jeweiligen Solistengagen zugunsten der lokalen Hospizarbeit spenden werden. Im Speziellen werden folgende Institutionen durch Spenden begünstigt: Hospiz Neubrandenburg (Generalprobe und Konzert am 10.10.), Diakonie Hospiz Güstrow (Konzert am 11.10.), DRK Hospiz „Luisendomizil“ Neustrelitz (Konzert am 13.10.) und „Querleben“ Ambulanter Kinderhospizdienst Mirow (Konzert am 20.10.).
Am heutigen Tag der Deutschen Einheit hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zum traditionellen Festkonzert in die Konzertkirche Neubrandenburg geladen. Rund 800 Gäste kamen der Einladung nach und erlebten die Neubrandenburger Philharmonie. Unter Leitung ihres Dirigenten und Generalmusikdirektors Daniel Geiss spielte sie Stücke von Mieczysław Weinberg sowie Richard Strauss. Solistin des Abends war die Organistin Ina Stoertzenbach.
Hier Zutaten für eine große Portion Glücklichsein: ein milder Sommerabend auf dem Neustrelitzer Theatervorplatz, fünf Schauspielerinnen in unzähligen Kostümen und dazu eine rasante und hochmusikalische Komödie. Nach 2023 entwickelt sich STOLZ UND VORURTEIL* (*ODER SO) auch in diesem Jahr zu einem absoluten Sommerhit. Gespielt wird noch bis zum 21. September.
Was für ein Auftakt in die neue Spielzeit 24/25! Und genau aus diesem Anlass lädt die Theater und Orchester GmbH nun ein: zum TAG DER OFFENEN TÜR. Am 14. September im Schauspielhaus Neubrandenburg und am 15. September im Landestheater Neustrelitz gibt es eine große Spielzeitshow mit musikalischen Ausschnitten, Szenen und Liedern kommender Premieren, eine Chorprobe mit Publikum und Technikshow. Dazu noch ein buntes Familienprogramm mit Kaffee und Kuchen, Kinderschminken, Märchenlesung und vielem mehr. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenfrei. Vorbeischauen lohnt sich!
Schon in der Woche darauf folgt das erste musikalische Highlight. Das 1. PHILHARMONISCHE KONZERT der Neubrandenburger Philharmonie präsentiert in der Konzertkirche zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner eben jenes Werk, das den Komponisten berühmt machte: seine „Siebente Sinfonie“. Anschließend übernehmen vier Hornisten vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin die virtuosen Solopartien von Robert Schumanns „Konzertstück für 4 Hörner und großes Orchester“. Ein Festschmaus für die Ohren.
Der September hält noch mehr Premieren parat. DIE GESCHICHTE VOM BAUM erzählt vom Schatz einer Eberesche und läuft ab dem 27. September auf der Probebühne des Landestheaters Neustrelitz. Ein wundervolles Märchen für die ganze Familie. Und mit der Uraufführung von Domenico Müllensiefens preisgekröntem Roman AUS UNSEREN FEUERN kommt dann eine der wichtigsten neuen ostdeutschen Stimmen erstmals auf eine Theaterbühne. Ab 28. September im Schauspielhaus Neubrandenburg.
Den kompletten Spielplan gibt es hier und immer bei mir im Blog außen bzw. unten. Tickets gibt es online hier oder bei den Theaterservice-Stellen in Neubrandenburg und Neustrelitz.
Die Neubrandenburger Philharmonie hat ein aufregendes, spielzeitübergreifendes, neues Format ins Leben gerufen: 𝗭𝗨𝗞𝗨𝗡𝗙𝗧𝗦𝗠𝗨𝗦𝗜𝗞 – unter diesem Motto wird ein besonderes Augenmerk auf Werke gelegt, die uns zur intensiven Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz einladen. In der aktuellen Spielzeit steht Joseph Haydns Oratorium DIE SCHÖPFUNG im Mittelpunkt.
Bereits vor mehr als 200 Jahren komponierte Joseph Haydn sein Loblied auf die Erschaffung unserer Erde. In anschaulichen Bildern erzählt das Oratorium von Licht und Dunkelheit, Erde und Wasser, Pflanzen und Tieren und schließlich von der Erschaffung des Menschen und ruft aus: „Und Gott sah, dass es gut war!“ Aber ist heute wirklich alles gut? Wie gehen wir Menschen mit diesem „Wunderwerk“ um? Wie können wir unseren Planeten angesichts von Klimawandel, Ressourcenverschwendung und dem drastischen Rückgang der Artenvielfalt doch noch schützen? Wir stellen uns die Frage: Wie gehen wir heute mit unserer Schöpfung um?
Dieser Frage haben sich auch Schüler*innen aus Neubrandenburg gestellt und sich mit szenischen Aktionen, nachhaltiger Kleidung und einem Hochbeet kreativ eingebracht. Die Schulklassen haben über das Schuljahr hinweg an ihren jeweiligen Projekten gearbeitet und wurden dabei von Ina Stoertzenbach und Theaterpädagogin Klara Ring begleitet. Ihre Arbeiten werden Teil des Konzertes sein.
Am 21. Juni um 20 Uhr erreicht das Projekt seinen Höhepunkt mit einer Aufführung von Haydns Oratorium in drei Teilen für Solostimmen, Chor und Orchester in der Neubrandenburger Stadtkirche. Unter der Leitung von GMD Daniel Geiss vereinen sich die Neubrandenburger Philharmonie, der Akademische Chor der Technischen Universität Westpommerns in Szczecin, der Opernchor der TOG und der Philharmonische Chor Neubrandenburg zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis.
Mit Copland, Gershwin und Bernstein präsentiert die Neubrandenburger Philharmonie im 10. Philharmonischen Konzert US-amerikanische Klassiker – Evergreens aus der „West Side Story“ und „Porgy and Bess“ dürfen da nicht fehlen! Sie erklingen in einzigartigen Arrangements für Trompete und Orchester. Für den jazzigen Solopart konnte die Französin Lucienne Renaudin Vary gewonnen werden, die 2021 den Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres gewann. Die international gefragte Musikerin, die auch häufig in Fernseh-Shows zu Gast ist, wird zudem das virtuose Trompetenkonzert des armenischen Komponisten Alexander Arutjunjan spielen.
Tanzszenen aus Aaron Coplands Wild-West-Ballett „Rodeo“ eröffnen beschwingt und heiter den Konzertabend. Das Finale gehört George Gershwins berühmtem Orchesterstück „Ein Amerikaner in Paris“, in dem tonmalerisch die turbulente Atmosphäre der französischen Hauptstadt musikalisch nachgezeichnet wird, Taxihupen in verschiedenen Tonhöhen inbegriffen. Die Konzertleitung liegt in bewährter Weise in den Händen von GMD Daniel Geiss.
„Jung und frisch klingt die Trompete der jungen Lucienne Renaudin Vary. Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics hatsie bereits mehrere hochgelobte Alben veröffentlicht. 2021 gewann sie den Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin desJahres und war bereits 2016 Gewinnerin des Victoires de la Musique Classique in der Kategorie Révélation(Entdeckung des Jahres instrumental solo).“www.warnerclassics.com
PROGRAMM:
Aaron Copland: Four Dance Episodes from „Rodeo“ (Ballet) Alexander Arutjunjan: Trompetenkonzert George Gershwin: „I love you, Porgy“, für Trompete und Orchester Leonard Bernstein: „West Side Story“-Medley für Trompete und Orchester George Gershwin: „Ein Amerikaner in Paris“
TERMINE:
6. Juni 2024, 10:00 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg / öffentliche Generalprobe 6. Juni 2024, 19:30 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg 7. Juni 2024, 19:30 Uhr Ernst-Barlach-Theater Güstrow 9. Juni 2024, 18:00 Uhr Landestheater Neustrelitz
TICKETS:
Ihre Kartenwünsche nehmen wir gern entgegen unter 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder buchen Sie Ihr Ticket einfach online unter https://tog.de