Schlagwörter
Chöre, Haydn, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Philharmonie, Schöpfung, Schulen

Die Neubrandenburger Philharmonie hat ein aufregendes, spielzeitübergreifendes, neues Format ins Leben gerufen: 𝗭𝗨𝗞𝗨𝗡𝗙𝗧𝗦𝗠𝗨𝗦𝗜𝗞 – unter diesem Motto wird ein besonderes Augenmerk auf Werke gelegt, die uns zur intensiven Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz einladen. In der aktuellen Spielzeit steht Joseph Haydns Oratorium DIE SCHÖPFUNG im Mittelpunkt.
Bereits vor mehr als 200 Jahren komponierte Joseph Haydn sein Loblied auf die Erschaffung unserer Erde. In anschaulichen Bildern erzählt das Oratorium von Licht und Dunkelheit, Erde und Wasser, Pflanzen und Tieren und schließlich von der Erschaffung des Menschen und ruft aus: „Und Gott sah, dass es gut war!“ Aber ist heute wirklich alles gut? Wie gehen wir Menschen mit diesem „Wunderwerk“ um? Wie können wir unseren Planeten angesichts von Klimawandel, Ressourcenverschwendung und dem drastischen Rückgang der Artenvielfalt doch noch schützen? Wir stellen uns die Frage: Wie gehen wir heute mit unserer Schöpfung um?
Dieser Frage haben sich auch Schüler*innen aus Neubrandenburg gestellt und sich mit szenischen Aktionen, nachhaltiger Kleidung und einem Hochbeet kreativ eingebracht. Die Schulklassen haben über das Schuljahr hinweg an ihren jeweiligen Projekten gearbeitet und wurden dabei von Ina Stoertzenbach und Theaterpädagogin Klara Ring begleitet. Ihre Arbeiten werden Teil des Konzertes sein.
Am 21. Juni um 20 Uhr erreicht das Projekt seinen Höhepunkt mit einer Aufführung von Haydns Oratorium in drei Teilen für Solostimmen, Chor und Orchester in der Neubrandenburger Stadtkirche. Unter der Leitung von GMD Daniel Geiss vereinen sich die Neubrandenburger Philharmonie, der Akademische Chor der Technischen Universität Westpommerns in Szczecin, der Opernchor der TOG und der Philharmonische Chor Neubrandenburg zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis.
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