Der Herbst in Mirow bekommt eine ganz besondere Note. Das Kaffeehus Kittendorf – Stadtcafé Mirow bereitet sich auf den 2. November vor: Während das Café bereits ab 13 Uhr seine Gäste In einer wohltuend heimeligen Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen willkommen heißt, gibt es ab 15 Uhr ein Highlight, das man nicht verpassen sollte. Volkhard Brock trägt musikalisch zu dem gemütlichen Nachmittag bei.
Ich habe den Künstler zuletzt im August in der Remise auf der Schlossinsel erlebt und kann seine Auftritte nur wärmstens empfehlen. Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende wird gebeten. Eine Reservierung wird empfohlen. Übrigens hat das Kaffeehus Kittendorf auch am morgigen Reformationstag geöffnet, von 14 bis 17 Uhr.
In der vergangenen Woche haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Dazu waren sie am Dienstag, den 24. Oktober, im Bereich Mirow unterwegs, um hier insbesondere den LKW-Verkehr zu kontrollieren.
Gegen 11.20 Uhr stellten die Beamten einen LKW mit Anhänger fest, welcher aus Richtung Röbel offensichtlich zu schnell gefahren ist. Die Beamten haben den LKW gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 59-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines regionalen Fuhrunternehmens. Bei der Überprüfung des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen fest:
1. Feststellung : Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts auf der B 198 vor Mirow 89 km/h bei zul. 60 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 150 EUR Bußgeld
2. Feststellung: Geschwindigkeitsüberschreitung in Mirow, 61 km/h bei zul. 30 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 175 EUR Bußgeld
Da es sich um zwei verschiedene Verstöße handelt, wird der Fahrzeugführer sich in beiden Fällen verantworten müssen. Insofern muss er mit zwei Punkten sowie insgesamt 325 Euro Bußgeld rechnen.
Die jüngsten Diemitzer freuen sich schon auf die Erweiterung ihres Spielplatzes am See.Foto: Dorfverein Diemitz
Der Hauptausschuss der Stadtvertretung Mirow hat auf seiner jüngsten Sitzung dem Spielplatz-Projekt des Fördervereins Diemitz am Vilzsee zugestimmt. 8000 Euro sollen aus dem Haushalt für die Erweiterung der Anlage am Badestrand fließen. Die erforderlichen weiteren rund 6.000 Euro kommen aus Mitteln des Vereins, einer Spende des Biber Ferienhofs und von der Familie Müller-Deku sowie ihren Gästen. Angeschafft werden sollen laut Dorfverein vor allem Geräte, die für größere Kinder interessant sind: eine Seilbrücke, ein Stelzenfeld, ein Hangelbalken, ein Minibagger und ein Reck.
„Die Idee ist, die neuen Geräte so zu platzieren, dass sich ein durchlaufender Parcours von alten und neuen Geräten ergibt. Wir würden dies nun gern so schnell wie möglich umsetzen“ so Vereinsvorsitzender Niclas Tobien. Ein entsprechendes Angebot ist bereits eingeholt und dem Hauptausschuss vorgelegt worden.
Steffen Kopetky liest im vergangenen Jahr in der Kirche Krümmel aus seinem Roman “Monschau”.
Zum dritten Mal dürfen die Schmitts aus Mirow am 28. und 29. Oktober Steffen Kopetzky begrüßen, worüber sich die Buchhändler und Kulturveranstalter nach eigener Aussage riesig freuen. 2021 stellte der Autor seinen Bestseller „Monschau“ und anderntags „Propaganda“ vor. Geschichtsstunde pur – interessanter und unterhaltsamer konnte eine Lesung kaum sein.
„2022 fragten wir ihn, ob er uns nicht wieder besuchen würde, da es ja noch weitere Romane von ihm gibt, die es ebenso Wert sind, darüber zu erzählen und daraus zu lesen. Steffen arbeitete zu dieser Zeit an einem neuen Buch. Eine Lesung in einer solchen Phase ist eine absolute Ausnahme, die er nach eigener Aussage nur für uns gemacht hat. Die Leute hingen förmlich an seinen Lippen. Es ist faszinierend, wie er Historie mit fiktiven Geschichten verbindet, schwärmten unsere Gäste“, so Peter Schmitt gegenüber Strelitzius.
Steffen Kopetzky erzählte und las im vergangenen Jahr aus seinen Werken „Der letzte Dieb“, „Risiko“ und „Propaganda“ sage und schreibe zweieinhalb Stunden lang. Die Zeit verging wie im Flug. Am anderen Tag gab es in der Dorfkirche Krümmel nochmals „Monschau“.
Jetzt im August erschien sein neues Buch „Damenopfer“, und man darf schon sehr gespannt sein, was er am 28. Oktober um 18.30 Uhr in der Remise im Schlosspark Mirow über seine Protagonistin Larissa Reissner (1895 bis 1926) zu erzählen weiß. „Moskau, 1923. Larissa Reissner hat als sowjetische Gesandte in Kabul strategische Pläne entdeckt, die das Britische Empire stürzen könnten. In der flirrenden Hauptstadt, wo man die Welt neu denkt und aus den Angeln heben will, sucht sie nach dem Verfasser, einem Deutschen namens Niedermayer. Denn der Sieg der Freiheit ist Reissners Lebenssinn, die junge Schriftstellerin und Revolutionärin wird als Wundertochter ihrer Epoche gefeiert. Aus illustrer Familie, lernte sie schon als Kind Lenin kennen, sie kämpfte als Politkommissarin der Wolgaflottille; Pasternak und Trotzki bewundern sie. Von Moskau bricht Reissner auf nach Berlin – zu ihrer größten Mission: Sie soll ein geheimes Bündnis zwischen der Sowjetunion und dem deutschen Militär vermitteln, verkörpert durch General Tuchatschewski, den ‚roten Napoleon‘, und jenen schillernden Ritter von Niedermayer. Doch Larissa verfolgt ihre eigenen Ziele. Zwischen ihr und den beiden Männern entspinnt sich ein Beziehungsgeflecht, das enorme Sprengkraft hat – in amouröser wie politischer Hinsicht.“
Ein außergewöhnlicher Roman, in dem Ho Chi Minh ebenso zu Wort kommt wie die Lordsiegelbewahrer des britischen Weltreichs oder die Dichterfürstin Anna Achmatowa – Steffen Kopetzky fängt das Leben der Larissa Reissner ein, die nichts weniger als die Welt verändern wollte.
Steigen in den „Zug nach Irgendwo“: Haidrun Pergande, Marlies Kahl, Kathrin Müller, Monika Meyer, Martina Buchert (vorn von links), Martina Wenk, Roland Tuma, André Gross und Gerhard Möhl (hinten von links).
Gott plant eine neue Sintflut. Ein Rentnerehepaar verirrt sich statt ins Seniorenheim ins Gefängnis. Zwei Typen wollen ihre heruntergekommene Kneipe retten. Jemand wacht jeden Morgen mit einer neuen Identität auf. Ein schwuler Jungbauer braucht zum Erben des Hofes unbedingt eine Frau. Einem Tratschweib wird ein Mord vorgespielt, und, und, und… Auf der Suche nach einem neuen Stück sind der vom Publikum gefeierten Mirower Kellerbühne FreiGespielt vom Theaterverlag über 80 Vorschläge unterbreitet worden. Dabei war die Auswahl per Filter schon eingegrenzt worden.
Gestern Abend sind im Familienzentrum, in welches die Mimen vorerst zurückgekehrt sind, nun die Würfel gefallen und gleich noch die Rollen verteilt worden. Im November beginnen am Peetscher Weg die Proben zur elften FreiGespielt-Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel.
Zum Inhalt sei nur so viel verraten: Ein ICE muss einen außerplanmäßigen Halt einlegen und die Fahrgäste stranden an einem trostlosen Provinzbahnhof. Ohne Handyempfang, ohne Taxis, ohne eine Aussicht auf Weiterfahrt. Mitreisende bei dieser spannenden und ungemein witzigen Bahn-Odyssee sind ein illustrer Kegel-Club, eine gehetzte Business-Frau, ein eigenwilliger Verschwörungstheoretiker, eine abgedrehte Motivationstrainerin und eine Psychiatriepatientin auf Abwegen.
Kevin Lierow-Kittendorf, Veranstalter und Kapitän der Kreativ Kogge, gibt bekannt, dass der für den 22. Oktober geplante Kofferraum-Trödelmarkt nicht stattfinden kann. Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der Prognosen für das Wochenende fiel diese Entscheidung. Zudem haben auf dem Gelände auch die Bauarbeiten am alten Feuerwehrgebäude begonnen.
„Nach den vorhergesagten Wetter in den kommenden Tagen und den niedrigen Temperaturen, lädt der Zustand des Geländes leider nicht zum Verweilen ein. Zudem beeinträchtigen angrenzenden Bauarbeiten die schöne Atmosphäre zusätzlich“, erläutert Lierow-Kittendorf. „Ich möchte meinen Gästen und Händlern gute Geschäfte ermöglichen und sehe, dass dies unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich ist.“
Lierow-Kittendorf bleibt jedoch optimistisch für die Zukunft: „Ich hoffe, dass diese Veranstaltungen im kommenden Jahr 2024 wieder auf dieser Fläche möglich sein werden.“ Die Planung für die nächsten Termine läuft bereits.
Im Laufe der vergangenen letzten Woche kam es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg) zu insgesamt fünf Aufbrüchen von Transportern. In sämtlichen Fällen galten die Angriffe wohl den teils hochwertigen Werkzeugen im Fahrzeuginneren.
Mit ca. 5000 Euro entstand der größte finanzielle Schaden bei einer Straftat in der Neuhofer Straße in Feldberg, wo ein Firmenwagen in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober aufgebrochen wurde, sodass diverse darin gelagerte Geräte entwendet werden konnten.
In der selben Nacht wurde ein in der Burg Stargarder Mühlenstraße abgestellter Transporter gewaltsam geöffnet, wobei ein geschätzer Schaden von 3400 Euro entstand.
Natürlich wurde auch der alte Elbtunnel in Hamburg durchquert: Hinten von links Monika Meyer und Gerhard Möhl, Mitte von links André Gross, Roland Tuma, Martina Wenk und Haidrun Pergande, vorn von links Kathrin Müller, Marlies Kahl und Martina Buchert.
Die Kellerbühne FreiGespielt aus Mirow hat sich eine Auszeit mit Studieneffekt in der Hansestadt Hamburg gegönnt. Zum wiederholten Mal haben die Mimen das Schmidt Theater besucht, um sich da das eine oder andere abzuschauen. Und bei „Die Königs schenken nach“ sind die FreiGespielten erwartungsgemäß auch diesmal so was von fündig geworden. Was im Schmidt Theater über die Bühne geht, ist übrigens ohne Einschränkung zu empfehlen. Eine Hafenrundfahrt und ein Besuch beim Lieblingsitaliener „Piceno“ auf Sankt Pauli rundeten die zweitägige Hamburg-Exkursion ab.
Noch im Oktober soll die Entscheidung fallen, welche Komödie die Kellerbühne als nächste in Angriff nimmt. Dabei hat die Schauspieltruppe die Qual der Wahl: Trotz vorab gemachter Einschränkungen sind den Mitgliedern um die 80 Vorschläge vom Theaterverlag unterbreitet worden. Fünf Stücke sind in die Endrunde gelangt und müssen jetzt von den Akteuren gelesen werden. Kommt keine Begeisterung dabei auf, so gibt es etliche Alternativen in der Stoffsammlung.