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Natürlich wurde auch der alte Elbtunnel in Hamburg durchquert: Hinten von links Monika Meyer und Gerhard Möhl, Mitte von links André Gross, Roland Tuma, Martina Wenk und Haidrun Pergande, vorn von links Kathrin Müller, Marlies Kahl und Martina Buchert.

Die Kellerbühne FreiGespielt aus Mirow hat sich eine Auszeit mit Studieneffekt in der Hansestadt Hamburg gegönnt. Zum wiederholten Mal haben die Mimen das Schmidt Theater besucht, um sich da das eine oder andere abzuschauen. Und bei „Die Königs schenken nach“ sind die FreiGespielten erwartungsgemäß auch diesmal so was von fündig geworden. Was im Schmidt Theater über die Bühne geht, ist übrigens ohne Einschränkung zu empfehlen. Eine Hafenrundfahrt und ein Besuch beim Lieblingsitaliener „Piceno“ auf Sankt Pauli rundeten die zweitägige Hamburg-Exkursion ab.

Noch im Oktober soll die Entscheidung fallen, welche Komödie die Kellerbühne als nächste in Angriff nimmt. Dabei hat die Schauspieltruppe die Qual der Wahl: Trotz vorab gemachter Einschränkungen sind den Mitgliedern um die 80 Vorschläge vom Theaterverlag unterbreitet worden. Fünf Stücke sind in die Endrunde gelangt und müssen jetzt von den Akteuren gelesen werden. Kommt keine Begeisterung dabei auf, so gibt es etliche Alternativen in der Stoffsammlung.

Die FreiGespielten ziehen sich für die Proben zunächst ins Familienzentrum Mirow zurück. Danke schon vorab für die Möglichkeit an die Gastgeber. Das Alte Feuerwehrgerätehaus in der Rotdornstraße wird umgebaut, was sich in der eben beendeten, durchweg ausverkauften Spielzeit als so außerordentlich geeignete Theaterstätte erwiesen hat. Dach und Fassade werden dieser Tage zunächst in Angriff genommen. In einem zweiten Schritt sind auch eine Fußbodenheizung und eine fest eingebaute Bühne angedacht. Die Kellerbühne hofft natürlich, dass sich Baufortschritt und künftige Gegebenheiten auch mit ihren Auftritten vereinbaren lassen. Nicht von ungefähr wurde die Adresse vor jeder Vorstellung von „Club der Pantoffelhelden“ als idealer Theaterstandort gepriesen. Den Schlüssel für das Alte Feuerwehrhaus haben die Komödianten zunächst schweren Herzens an die Kommunalverwaltung zurückgegeben.

Die Kellerbühne FreiGespielt sucht immer Verstärkung, zumal eine nur kurzfristig besetzte Stelle inzwischen ohnehin vakant ist. Möglichst baldige Bewerbungen an meine Adresse unter

andregross@t-online.de oder unter 0170 1251138.