Schlagwörter
Geschwindigkeit, Lkw, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Verkehr

In der vergangenen Woche haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Dazu waren sie am Dienstag, den 24. Oktober, im Bereich Mirow unterwegs, um hier insbesondere den LKW-Verkehr zu kontrollieren.
Gegen 11.20 Uhr stellten die Beamten einen LKW mit Anhänger fest, welcher aus Richtung Röbel offensichtlich zu schnell gefahren ist. Die Beamten haben den LKW gestoppt und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 59-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines regionalen Fuhrunternehmens. Bei der Überprüfung des Fahrtenschreibers stellten die Beamten zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen fest:
1. Feststellung : Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts auf der B 198 vor Mirow 89 km/h bei zul. 60 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 150 EUR Bußgeld
2. Feststellung: Geschwindigkeitsüberschreitung in Mirow, 61 km/h bei zul. 30 km/h, Wert nach Katalog: 1 Punkt, 175 EUR Bußgeld
Da es sich um zwei verschiedene Verstöße handelt, wird der Fahrzeugführer sich in beiden Fällen verantworten müssen. Insofern muss er mit zwei Punkten sowie insgesamt 325 Euro Bußgeld rechnen.
Die jüngsten mobilen Verkehrskontrollen in Mirow haben erneut die drängende Notwendigkeit einer Umgehungsstraße in der Stadt unterstrichen. Die Kontrollen zeigten, dass trotz geltender Geschwindigkeitsbeschränkungen Lkws und andere Fahrzeuge häufig zu schnell fahren, was nicht nur ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellt, sondern auch für Anwohner, die täglich den Verkehrslärm und die damit verbundenen Umweltbelastungen erleiden müssen.
Mirow als ein touristischer Anziehungspunkt in Mecklenburg-Vorpommern profitiert von seiner malerischen Seenlandschaft und seiner Ruhe, die jedoch durch den starken Durchgangsverkehr immer wieder gestört wird. Dies beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Einwohner, sondern kann auch den Tourismus negativ beeinflussen, der eine wichtige Einkommensquelle für die Region darstellt.
Eine Umgehungsstraße würde nicht nur für eine erhebliche Verkehrsberuhigung im Stadtzentrum sorgen, sondern auch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Das ständige Durchfahren von Lkws und anderen großen Fahrzeugen durch enge Straßen stellt immer wieder eine Gefahr für Fußgänger, insbesondere für Kinder und ältere Menschen, dar.
Es ist daher an der Zeit, die bereits lange diskutierte Entscheidung für den Bau einer Umgehungsstraße in Mirow in die Tat umzusetzen. Diese Maßnahme würde den Verkehrsfluss verbessern, die Sicherheit erhöhen und das charakteristische Flair von Mirow bewahren, das sowohl für Anwohner als auch für Besucher von großer Bedeutung ist. Es ist eine Investition in die Zukunft der Stadt und ihrer Bewohner, die nicht länger aufgeschoben werden sollte.