Eine Vielzahl von sehr konstruktiven Gesprächen gab es in jüngster Vergangenheit zwischen TSG-Trainer Maximilian Dentz und der Vereinsführung. Wichtig waren in diesem Zusammenhang immer wieder Themen bezüglich der künftigen Entwicklung des Vereins und des Oberligateams. Um weiteren Spekulationen um das Traineramt entgegenzuwirken, hat Maximilian Dentz sich jetzt klar positioniert und den TSG-Verantwortlichen mitgeteilt, dass er den Verein zum Saisonende verlässt.
Maximilian Dentz (links) begrüßt Przemyslaw Przysowa im Team.
Geplant war eine Neuverpflichtung für die Rückrunde beim Oberligisten TSG Neustrelitz nicht. Allerdings konnte im Vorbereitungsspiel der TSG gegen die Vertretung des SV Waren 09 am vergangenen Samstag ein Spieler, der eher sporadisch zum Vorspielen nach Neustrelitz kam, durchaus überzeugen.
Przemyslaw Przysowa, genannt Pepe, hat bei den Residenzstädtern praktisch mit dem Ende des Tranferfensters einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben, der auch eine Option der Verlängerung für eine weitere Spielzeit beinhaltet. Er wechselt vom Bischofswerdaer FV 08 aus der Oberliga Süd ins Neustrelitzer Parkstadion.
Katrin Haase plant mit einem ganzen Team von Unterstützern nach Weihnachten 2020 erneut eine Überraschung für bedürftige Kinder in Neustrelitz. Dazu hat sie eine Spendenaktion „Wir unterstützen den Osterhasen“ ins Leben gerufen. Natürlich folge ich der Bitte der Neustrelitzerin gern und stelle meinen Blog mit seiner Reichweite zur Verfügung, um für die schöne Initiative zu werben und ihr mit zum Erfolg zu verhelfen.
Mit seiner gerade unterzeichneten Vertragsverlängerung für die Saison 2022/2023 setzt TSG-Kapitän Kevin Riechert frühzeitig ein deutliches Zeichen bezüglich seiner künftigen sportlichen Ambitionen und signalisiert somit seinen Mitspielern, dass die TSG Neustrelitz als ein Verein steht, der eine solide Basis für die fußballerische Entwicklung jedes einzelnen Mannschaftsteils bietet.
MV-Wissenschaftsstaatssekretärin Susanne Bowen hat am Freitag zwei neue Professorinnen an der Hochschule in Neubrandenburg ernannt.
Prof. Dr. agr. Silvia Bachmann-Pfabe wird künftig im Fachbereich „Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften“ im Fach „Pflanzenernährung und Bodenkunde“ lehren. Die Agrarökologin kann auf eine langjährige wissenschaftliche Karriere zurückblicken. ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Stickstoff- und Phosphoreffizienz von Kulturpflanzen, Biodiversität und pflanzengenetische Ressourcen, Nährstoffdynamik in Böden sowie landwirtschaftliche Stoffkreisläufe und die Nutzung von alternativen Düngemitteln. Silvia Bachmann-Grabe ist gebürtig aus Zwickau und 39 Jahre alt.
Zu den vielen Neujahrsgrüßen und -glückwünschen, die mich in den vergangenen Stunden erreicht haben, gehören auch die von Herzog Borwin zu Mecklenburg, die ich an dieser Stelle herzlich erwidere. Der Chef des Hauses Mecklenburg, für den der Strelitzius Blog nach eigener Aussage „ein Link in die Heimat“ ist, hat seinen Zeilen ein Gebet aus dem Jahr 1883 beigefügt, das ich unbedingt mit meinen Lesern teilen möchte. Damals wie heute treffe es den Nagel auf den Kopf, so der Herzog. Mehr Menschlichkeit, mehr Miteinander.
Die Geschichte hinter meinem aktuellen Blogbild war wohl ansteckend. Nach Hans-Joachim Wloczyk (Strelitzius berichtete) hat nun auch Klaus-Detlef Bachmann sein Bildarchiv durchstöbert. „Da wir wohl zum Jahreswechsel nur aufgezeichnete Feuerwerke sehen werden, fiel mir eine Alternative vom Juni 2007 im Neustrelitzer Stadthafen ein: die Wasserorgel, toll mit Musikuntermalung. Im Kluger See in Klein Trebbower See gab es später auch so eine Show zu sehen“, erinnert sich mein Blogfreund. „Es war eine Feuerwehr, die das inszenierte. Es könnte die ‚Dorfmarker Wasserorgel‘ gewesen sein.“
Strelitzius hat das einmalige Spektakel seinerzeit auch erlebt. Ich freue mich, die sehenswerten Bilder von damals kurz vor dem Jahreswechsel veröffentlichen zu dürfen.
Ein Bild der Zuversicht ziert meinen Blog zum Jahreswechsel. Die obige „Strelitzie XXL“ hat mein Neustrelitzer Blogfreund Hans-Joachim Wloczyk beim Kramen in seinem Bildarchiv gefunden. Sie stammt aus dem Jahr 2006 und wurde zum damaligen Strelitzienfest – das waren noch Zeiten – vor der Kulisse der Stadtkirche beim abschließenden Feuerwerk in den Himmel gemalt.
„Größer kann unsere Stadtblume nicht erscheinen“, schreibt mir der Residenzstädter. „Sie sollte uns Hoffnung für 2022 geben.“
Thomas Urban, Markus Poland, Eileen Jahnke und Juliette Lahaine von der SoLaWi Klein Trebbow (von links). Foto: hildematuszakphoto.de
Für das kommende Jahr können noch Ernteanteile in den Bereichen Fleisch, Gemüse und Molkereiprodukte der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Klein Trebbow vergeben werden. Außerdem haben sich aus dem Mitgliederkreis Verteilstellen in Neustrelitz, Canow, Neubrandenburg und Fürstenberg gebildet, damit Fahrtwege eingespart werden können. Darauf machen Marion und Christoph Prinz aufmerksam.
Sie sind seit über einem Jahr Mitglied der SoLaWi und davon überzeugt, dass die Zukunft der Ernährung in Klein Trebbow schon begonnen hat. Ein Flyer habe ihre Aufmerksamkeit erregt und sie nach Klein Trebbow fahren lassen. „Wir hatten Glück und trafen Jette, die zusammen mit drei weiteren MitstreiterInnen seit 2018 den Biobauernhof mit 50 Hektar Land bewirtschaftet. Sie erklärte uns das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft, das darauf beruht, dass eine Gruppe von Leuten monatlich eine feste Summe zahlt, dafür regelmäßig seinen Anteil des Ertrages der bäuerlichen Landwirtschaft erhält und den laufenden Betrieb des Hofes mitfinanziert. Auch Mithilfe auf dem Hof ist möglich und sogar erwünscht“, schildern Marion und Christoph Prinz ihren Einstieg. „Wenige Tage später entschlossen wir uns, Mitglied der SoLawi und damit Mitbauer und Mitbäuerin zu werden.“
Das ehemalige Technikum ist heute Sitz der Stadtwerke Neustrelitz.
Mein treuer Leser Prof. Helmut Böhme hat mir besondere Grüße zu Weihnachten und zum Jahreswechsel zukommen lassen. Wobei die nicht mir gelten, sondern den ehemaligen Dozenten am Technikum Strelitz von 1961 bis 1990 und Vorsitzenden des Max Hittenkofer Vereins Technikum Strelitz aus Ekuador erreicht haben. Daniel Modesto Medina studierte von 1973 bis 1976 am Technikum und erinnert sich offensichtlich noch immer gern und voller Verbundenheit an diese Zeit. Er schreibt in „etwas lädiertem Deutsch“:
Lieber Freund Helmut, egal wo Du Dich befindest würdest oder stehen würdest! Möchte ich die besten Grüszen Dich erreichen! Ich hoffe für Dich, Deine Familie und zu allen Menschen der Welt eine wärmige heilige Nacht, fröhliche Weihnacht sowie das Beste für das neue Jahr 2022! Dein ekuadorianischer und für immer Dir und deutscher Nation dankvoller Freund Daniel Modesto. PROSIT!
Prof. Böhme, zuletzt von 1991 bis 2001 an der Fachhochschule Neubrandenburg tätig, merkt an, dass er noch immer Grüße ehemaliger Studenten aus der ganzen Welt erhält. Die Erinnerung an das Strelitzer Technikum sei offensichtlich lebendig. Nur im eigenen Land habe die Bildungsstätte offenbar nichts gegolten, sondern sei von der Landesregierung und regionalen „Mecklenburger Schlafmützen“ „mausetot“ gemacht worden.