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DRK, Jobs, Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburgische Seenplatte, Neustrelitz, Reinigungskraft
31 Mittwoch Mai 2023
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Arbeitsmarkt, Ausbildung, Jobs, Mecklenburgische Seenplatte, Qualifizierung, Statistik, Wirtschaft

Im Mai waren in der Seenplatte 384 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im April. Insgesamt 11.010. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,6 %. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres sind es 975 Arbeitslose mehr.
Stephan Bünning, Vizechef der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, auf der monatlichen Pressekonferenz: „Im Mai ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Seenplattelandkreis wie für den Monat üblich gesunken. Trotz vieler Unwägbarkeiten, die derzeit die Wirtschaft in der Seenplatte und auch global bewegen, hat sich der Arbeitsmarkt bislang saisonüblich entwickelt – vom leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar und Februar, dann der spürbare Schub für die Beschäftigung durch die Frühjahrsbelebung im April und die dadurch in den vergangenen beiden Monaten sinkenden Arbeitslosenzahlen. Das ist eine gute Nachricht für uns in der Seenplatte.“
„Erfreulich sei“ – so der Vizeagenturchef – „dass die Arbeitslosigkeit bei allen Alters- und Personengruppen sinkt. Speziell die Arbeitslosigkeit bei den älteren Arbeitslosen – 55 Jahre und älter – hat im Vormonatsvergleich mit einem Minus von 137 oder 4,4 % – deutlich abgenommen. Damit ist die Arbeitslosigkeit bei dieser Personengruppe im Mai am kräftigsten gesunken.“
Bedarf an zusätzlichem Personal ungebrochen hoch
Über 3.100 freie Arbeitsstellen haben Unternehmen den Arbeitgeberservice-Teams gemeldet. „Zum überdurchschnittlich hohen Niveau des Vorjahres fehlen damit allerdings gut 240 Stellen in der Seenplatte“, so Bünning. Besonders im Baugewerbe, im verarbeitenden Gewerbe; im Gesundheits- und Sozialwesen; im Gastgewerbe; im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie im Gastgewerbe werden Mitarbeitende gesucht.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mangelt es an Fachkräften. Vor allem im Bau- und verarbeitenden Gewerbe sowie in sozialen und technischen Berufen fehlen qualifizierte Menschen. Um dieser Situation erfolgreich zu begegnen, intensivieren die Arbeitsagentur und die Jobcenter im Landkreis ihre Bemühungen zur Qualifizierung von Arbeitslosen und Beschäftigten.
„Die Arbeitsagentur und die Jobcenter im Seenplattelandkreis erkennen die dringende Notwendigkeit“, sagte Bünning, „Arbeitslose und Beschäftigte gezielt in ihren Qualifikationen zu fördern, um ihnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bieten. Dabei ist es von großer Bedeutung, die vorhandenen Potenziale zu nutzen und die Kompetenzen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken. Denn die Fachkräftesicherung stellt eine der größten Herausforderungen für die kommenden Jahre dar, der wir uns im Landkreis verstärkt widmen müssen. Darum setzen die Arbeitsagentur und die Jobcenter auf eine intensive Qualifizierungsoffensive, um das Ungleichgewicht am Arbeitsmarkt auszugleichen und den Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften zu decken.“
Breites Spektrum an Maßnahmen
Die Qualifizierungsmaßnahmen umfassen ein breites Spektrum an Angeboten, die individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt werden. Dazu zählen berufliche Weiterbildungen, Umschulungen, Praktika und Coachings. „Unser Ziel ist es“, betonte Bünning, „die vorhandenen Fähigkeiten zu erweitern, neue Kompetenzen zu erwerben und somit die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden nachhaltig zu verbessern.“ Und weiter sagte Bünning: „Durch die Qualifizierungsmaßnahmen erhalten Arbeitslose die Möglichkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt neu zu positionieren und attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Beschäftigte können durch gezielte Weiterbildungen ihre Karrierechancen erhöhen und den steigenden Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht werden.“
Die Arbeitsagentur und die Jobcenter stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während des gesamten Qualifizierungsprozesses beratend und unterstützend zur Seite. Gemeinsam werden individuelle Bildungswege erarbeitet und passende Qualifizierungsangebote vermittelt.
Arbeitgeber im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden ermutigt, von den Qualifizierungsmaßnahmen zu profitieren und eng mit den Arbeitgeberservice-Teams – von Arbeitsagentur und den beiden Jobcentern im Landkreis -zusammenzuarbeiten. „Durch die gezielte Förderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern können Unternehmen ihre Fachkräftesicherung langfristig gewährleisten und gleichzeitig den regionalen Wirtschaftsstandort stärken“, ist sich Bünning sicher.
Weiterlesen26 Freitag Mai 2023
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03 Mittwoch Mai 2023
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01 Montag Mai 2023
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28 Freitag Apr. 2023
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Arbeitsmarkt, Jobs, Mecklenburgische Seenplatte, Statistik, Wirtschaft

Im April waren in der Mecklenburgischen Seenplatte 582 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im März, insgesamt 11.394. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent. Im Vergleich zum April des Vorjahres sind es 1.048 Arbeitslose mehr.
Arbeitsagenturchef Thomas Besse: „Nachdem die Frühjahrsbelebung im März schwächer ausgefallen ist als erwartet, gewinnt der Arbeitsmarkt – trotz vieler Unwägbarkeiten, die derzeit die Wirtschaft in der Seenplatte und auch global bewegen – deutlich an Fahrt. Insbesondere die Stellenmeldungen haben zugelegt. Insgesamt sind rund 3.200 offene Stellen gemeldet, 159 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig haben mehr als 1.100 Menschen eine neue Arbeitsstelle gefunden – und damit ihre Arbeitslosigkeit beendet“
Die Frühjahrsbelebung sorgt im April für einen kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit. „So ist allein in Röbel – um nur ein Beispiel zu nennen – die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der einsetzenden Tourismussaison um 106 oder 15,4 Prozent gegenüber dem Vormonat März gesunken“, so der Agenturchef. Fast alle Alters- und Personengruppen – bis auf Ausländer – profitieren von der Belebung auf dem Arbeitsmarkt im Frühling: „Ob unter 25 oder über 55, ob Langzeitarbeitsloser oder Bewerber mit Schwerbehinderung – gegenüber dem Vormonat März und dem April des Vorjahres ging bei allen Gruppen die Arbeitslosigkeit zurück“, sagte Besse.
Auch Langzeitarbeitslose und Behinderte profitieren
„Dabei freut es mich im Besonderen“ – so Besse – „dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Seenplatte auch für zwei Gruppen auszahlt, die es besonders schwer am Arbeitsmarkt haben: die Menschen mit Behinderung und die Langzeitarbeitslosen. Für beide geht die jeweilige Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich zurück.“
Den Arbeitgeberservice-Teams von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis wurden seit Jahresbeginn 1.970 offene sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Der Bedarf an zusätzlichem Personal ist ungebrochen hoch. Besonders im verarbeitenden Gewerbe; im Gesundheits- und Sozialwesen; im Gastgewerbe; im Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie im Gastgewerbe werden Mitarbeitende gesucht. Insgesamt verzeichnet die Agentur in der Seenplatte 3.223 gemeldete offene Arbeitsstellen.
Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist – es liegen die September-Daten vor (!) – im Vergleich zum Vorjahr um 581 oder um 0,6 Prozent gesunken: von 94.573 auf 93.992. Bei Erziehung, Sozialarbeit Heilerziehungspflege (+300), in der Altenpflege (+270) Gesundheitswesen (+210) sowie im Vertrieb (+120) sind zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. In der Werbung und Marketing (-590), Verkauf von Lebensmitteln; (-310) sowie Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen (-170) sind Arbeitsplätze verlorengegangen.
Entwicklung am Ausbildungsmarkt
Zum Abschluss ging Besse auf die Entwicklung am Ausbildungsmarkt ein. „Allen Arbeitsmarktpartnern ist bewusst, dass es immer schwerer wird, freie Ausbildungsplätze zu besetzen.“ Aktuell sind 857 freie Ausbildungsplätze gemeldet. Ihnen stehen 658 ‚unversorgte‘ Jugendliche gegenüber. Für den Arbeitsagenturchef zeigen die Daten: „Neben der allgemeinen demografischen Entwicklung wollen viele Jugendliche nach dem mittleren Schulabschluss lieber höhere Abschlüsse erreichen, viele auch studieren. Auch dadurch wird es für Unternehmen und Betriebe immer schwieriger Ausbildungsstellen zu besetzen.“
An die Abiturienten gerichtet sagte Besse: „Eine duale Ausbildung kann auch für junge Menschen mit Abitur eine tolle Alternative zum Studium sein – und die Karrierechancen mit einer Ausbildung sind vielfältig – nahezu perfekt. Man kann seinen Meister machen, einen Betrieb übernehmen oder einen Fachwirt aufsetzen. Junge Menschen sollen den Weg einschlagen, der zu ihnen und ihren Talenten passt.“
28 Freitag Apr. 2023
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31 Freitag März 2023
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Arbeitsmarkt, Jobs, Mecklenburgische Seenplatte, Statistik, Wirtschaft

Im März waren in der Mecklenburgischen Seenplatte 312 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Februar, Insgesamt 11.976. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,3 Prozent. Im Vergleich zum März des Vorjahres sind es 1.110 Arbeitslose mehr.
Thomas Besse, Chef der Arbeitsagentur Neubrandenburg: „Trotz der wirtschaftlichen und geopolitischen Einflüsse haben die Vorboten der saisonalen Frühjahrsbelebung die Arbeitslosenzahlen im März – in der Seenplatte – wieder unter die 12.000er Marke sinken lassen. Allerdings sind die Unternehmen weiterhin zurückhaltend bei der Neumeldung von Arbeitsstellen. Insbesondere die nun kräftig einsetzende Tourismussaison stimmt mich auch für die kommenden Monate zuversichtlich.“
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