Am heutigen Sonntag gegen 4.15 Uhr kam es im Stadtgebiet von Waren/Müritz zu mehreren Sachbeschädigungen. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen randalierte der 21-jährige Deutsche beim Verlassen einer Kneipe in der Strandstraße. Hierbei beschädigte er das E-Bike eines Gastes. Der aggressive Beschuldigte lief anschließend in Richtung Innenstadt.
Heute Vormittag gegen 10.35 Uhr hat es in Neubrandenburg einen Angriff auf einen 33-jährigen Deutschen gegeben. Er war mit einem weiteren Mann gerade in der Max-Adrion-Straße vor einem Einkaufsmarkt. Während er einen Snack aß, begann nach bisherigen Erkenntnissen jemand von hinten auf ihn einzuschlagen. Der Mann drehte sich um und wollte sich wehren. Während der Schlägerei soll der Tatverdächtige dem Opfer Schnittwunden – vermutlich mit einem Messer – zugefügt haben.
Am gestrigen Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr wurde die Polizei durch einen Anwohner in die Mlada-Boleslaver-Straße in der Neubrandenburger Oststadt gerufen, da dort eine männliche Person randaliert und parkende Autos beschädigt. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Friedland konnten am Ort des Geschehens eine männliche Person feststellen, welche sich zwischen den Autos versteckte. Hierbei handelte es sich um einen 35-jährigen, alkoholisierten Neubrandenburger.
Am Freitag, den 22. August, gegen 17.55 Uhr wurden dem Polizeihauptrevier Neustrelitz zwei auffällige Personen am Bahnhof in Wesenberg gemeldet. Es bestand die Gefahr, dass die Personen aufgrund ihres Zustandes eventuell das Gleisbett betreten könnten.
Am Dienstag, dem 12. August, kam es gegen 21 Uhr in Neubrandenburg zu einem körperlichen Übergriff auf einen 13-jährigen Jungen. Auf Höhe des Rathauses auf dem Friedrich-Engels-Ring wurde der Junge von zwei männlichen Personen an der dortigen Ampel angesprochen und nach Zigaretten und Bargeld gefragt. Nach dem gemeinsamen Überqueren der Straße griffen die beiden Personen den Jungen auf Höhe eines asiatischen Restaurants auf der linken Seite der Turmstraße körperlich an.
„Am frühen Montagabend bemerkte ich, dass zwei Fenster des Queeren Zentrums eingeworfen waren. Im Dachgeschoss lagen die Scherben im ganzen Raum“, berichtet queerNB-Vorstandsmitglied Nils Berghof über den jüngsten Angriff auf das Wiekhaus 46 in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete). Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art am erst in diesem Jahr eröffneten Queeren Zentrums. So wurde bereits mehrmals das Eingangsschild mit Stickern der rechtsextremen Jungen Alternativen überklebt und mit Nazicodes beschmiert. Zuletzt wurde im Oktober die am Wiekhaus wehenden Regenbogenflagge gestohlen und dabei auch der Flaggenmast zerstört.
In einem Einkaufsmarkt am Neuen Markt in Waren ist ein 35-Jähriger gestern am frühen Nachmittag nach ersten Erkenntnissen auf einen Mitarbeiter losgegangen, soll ihn geschlagen und in die Blumen geschubst haben. Der Beschuldigte hat im Geschäft bereits Hausverbot, wollte aber trotzdem rein. Das wollte der Mitarbeiter mit Worten verhindern.
Auf der Strecke zwischen Berlin und Neustrelitz, hier der Bahnsteig in Oranienburg, ging zeitweilig nichts mehr.
Satte vier Stunden und 40 Minuten hat einer meiner Korrespondenten heute gebraucht, um mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn von Berlin nach Neustrelitz zu kommen. Wobei das Unternehmen ausnahmsweise keine Schuld an der rekordverdächtigen Verspätung trifft. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben Vermummte auf freier Strecke zwischen Löwenberg und Gransee einen Sonderzug mit hunderten Rot-Weiss-Essen-Fans zum Halten gebracht und angegriffen. Der Zug war unterwegs zum Drittliga-Spiel in Rostock gegen Hansa. Dadurch kam der Verkehr auf der Strecke vorübergehend zum Erliegen. Ob es sich bei den Chaoten um Hansa-Hooligans handelt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Bislang gibt es keine Bestätigung der Polizei.
Am heutigen Sonntag kurz nach 2 Uhr gingen bei der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg mehrere Anrufe zu einer Schlägerei im Volkshaus in Friedland ein. Laut derzeitigem Kenntnisstand stritten sich zwei Männer beim dortigen Oktoberfest und ließen sich durch die Security nicht mehr beruhigen. Als Polizeibeamte des Polizeirevieres (PR) Friedland eintrafen und versuchten zu schlichten, wurden auch diese körperlich attackiert, sodass sie Pfefferspray einsetzen mussten. Ein 36-jähriger alkoholisierter Deutscher wurde leicht verletzt und durch Rettungskräfte behandelt.
In der Folge kamen mehrere Personen hinzu, die versuchten die polizeilichen Maßnahmen zu stören, sodass weitere Unterstützungskräfte angefordert werden mussten. Insgesamt waren acht Streifenwagen von den Polizei(haupt)revieren Neubrandenburg und Friedland im Einsatz. Nachdem die Lage beruhigt werden konnte kam es zu massiven Beleidigungen gegenüber den Beamten des PR Friedland. Eine weibliche 26-jährige deutsche Besucherin des Oktoberfestes, die mit dem vorherigen Sachverhalt nichts zu tun hatte, beleidigte die Beamten mehrfach ohne erkennbaren Grund. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den 36-Jährigen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung gegen die 26-Jährige. Ob es im Vorfeld zu weiteren strafbaren Handlungen durch die Veranstaltungsteilnehmer untereinander kam, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Am vergangenen Sonnabend kam es zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte in der Neubrandenburger Oststadt. Gegen 11.15 Uhr waren vier Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Robert-Koch-Straße, um im Rahmen von Ermittlungen bezüglich einer vorhergegangenen Straftat mit einem 38-jährigen Deutschen Rücksprache zu halten.
Der Beschuldigte zeigte sich bereits während der polizeilichen Maßnahmen im Wohngebäude uneinsichtig und beleidigte die Beamten mehrfach. Nach erfolgter Klärung verließen die vier Polizisten gerade den Hausaufgang, als der Mann eine Schere aus dem Fenster des fünften Obergeschosses in Richtung der Beamten warf. Diese verfehlte einen der Polizisten nur knapp.
Im Rahmen der anschließenden Gewahrsamnahme leistete der mit über drei Promille stark alkoholisierte Beschuldigte Widerstand. Glücklicherweise wurde letztlich niemand verletzt. Nach der zumindest teilweisen Ausnüchterung wurde der Beschuldigte wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, er wird sich nun in einem Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollzugsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.