Am zurückliegenden Sonntag in den frühen Morgenstunden fielen einer Polizeistreife in der Lessingstraße in Neustrelitz mehrere Leute am Straßenrand auf, von denen ein Mann anscheinend gesundheitliche Schwierigkeiten hatte. Die Polizisten hielten, fragten, ob Hilfe benötigt würde und bekamen mit, dass der sitzende Mann stark betrunken war.
Am gestrigen Abend kam es gegen 21 Uhr in einem Supermarkt in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg zu einem Polizeieinsatz. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein 20-jähriger Ukrainer mit einem 22-jährigen Ukrainer in dem Supermarkt unterhalten hatten und von einem Mann mit volksverhetzenden Aussagen beleidigt und zusätzlich bespuckt worden waren.
Am gestrigen Donnerstag gegen 18 Uhr wurde dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg eine lautstarke Streiterei zwischen mehreren Personen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Lindenstraße in Neubrandenburg gemeldet. Die Beamten trafen vor Ort auf eine männliche und zwei weibliche Personen, die wohl zuvor dortige Passanten angepöbelt hätten.
Eigentlich wollte er nur kurz etwas aus dem Auto ausladen, ließ dafür die Kofferraumklappe seines Autos kurz offen und das Portemonnaie darin liegen: Ein 47-jähriger Deutscher wurde dabei gestern Abend gegen 17.40 Uhr in der Wartlautstraße, Ecke Badstüberstraße, in Neubrandenburg von einem jungen Mann abgelenkt.
Dieser gab vor, eine Verletzung an der Hand zu haben und zeigte auf einen lockeren Verband. Er bat den Mann, ihm beim Festmachen zu helfen. Dafür setzte er sich in den geöffneten Kofferraum. Der junge Mann ging dann wieder. Kurz danach fiel dem 47-Jährigen auf, dass seine Geldbörse fehlte. Er fuhr zum Revier und erstattete Anzeige. Er konnte eine sehr gute Personenbeschreibung abgeben.
Auf Höhe der Bushaltestelle am Schweriner Damm, Ecke Friedensstraße, in Waren sind gestern Mittag eine Jugendgruppe und eine Frau aneinander geraten. Die Kinder und Jugendlichen im Altern von 13 bis 15 Jahren hatten den Notruf gewählt, weil die Frau sie mit dem Handy gegen ihren Willen fotografiert haben soll und die Fotos nicht löschen wollte. Am Ende waren die Warener Beamten mehrere Stunden mit dem Vorfall beschäftigt. Im Laufe der ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich der Anfangsverdacht in Richtung der Jugendlichen, die 57-jährige Bulgarin genötigt und beleidigt zu haben.
Am heutigen Sonntag kurz nach 2 Uhr gingen bei der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg mehrere Anrufe zu einer Schlägerei im Volkshaus in Friedland ein. Laut derzeitigem Kenntnisstand stritten sich zwei Männer beim dortigen Oktoberfest und ließen sich durch die Security nicht mehr beruhigen. Als Polizeibeamte des Polizeirevieres (PR) Friedland eintrafen und versuchten zu schlichten, wurden auch diese körperlich attackiert, sodass sie Pfefferspray einsetzen mussten. Ein 36-jähriger alkoholisierter Deutscher wurde leicht verletzt und durch Rettungskräfte behandelt.
In der Folge kamen mehrere Personen hinzu, die versuchten die polizeilichen Maßnahmen zu stören, sodass weitere Unterstützungskräfte angefordert werden mussten. Insgesamt waren acht Streifenwagen von den Polizei(haupt)revieren Neubrandenburg und Friedland im Einsatz. Nachdem die Lage beruhigt werden konnte kam es zu massiven Beleidigungen gegenüber den Beamten des PR Friedland. Eine weibliche 26-jährige deutsche Besucherin des Oktoberfestes, die mit dem vorherigen Sachverhalt nichts zu tun hatte, beleidigte die Beamten mehrfach ohne erkennbaren Grund. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den 36-Jährigen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung gegen die 26-Jährige. Ob es im Vorfeld zu weiteren strafbaren Handlungen durch die Veranstaltungsteilnehmer untereinander kam, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Gestern Mittag ist eine 17-Jährige von drei Jugendlichen an der Bushaltestelle in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg umringt, bedrängt, bedroht und beleidigt worden. Eine Person, die das Ganze beobachtet hat, rief die Polizei. Die Beamten trafen vor Ort auf drei Tatverdächtige, wobei ein mutmaßlich 16-jähriger, mehrfach polizeibekannter Syrer als Rädelsführer in der Sache gilt. Die Rolle seiner zwei Begleiter, ein 17-jähriger Ägypter und ein 17-jähriger Syrer, ist noch nicht abschließend geklärt. Das Trio erhielt im Zuge der polizeilichen Maßnahmen unter anderem auch eine Gefährderansprache.
Die Ermittlungen durch die Kripo wegen des Vorwurfs der Nötigung, Bedrohung und Beleidigung dauern an. Sollte es weitere Zeugen zu dem Vorfall am 26. September zwischen 13 Uhr und 13.15 Uhr geben, können diese sich an die Polizei Neubrandenburg unter 0395 / 5582 5224 wenden oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Am gestrigen Sonntag gegen 10.30 Uhr kam es in einer Kirche in der Goethestraße in Waren zu einem Polizeieinsatz. Während des dortigen Gottesdienstes soll ein 34-jähriger polnischer Staatsangehöriger diesen durch aggressive Zwischenrufe enorm gestört haben. Der Pastor musste den Gottesdienst unterbrechen, und die Polizei wurde über den Sachverhalt informiert. Der 34-jährige Störer erhielt Hausverbot in der Kirche, kam diesem jedoch nicht nach.
Die Polizisten vor Ort erteilten ihm gleichzeitig einen Platzverweis und setzten diesen durch. Während der polizeilichen Maßnahme beleidigte der Beschuldigte den Pastor mehrfach in englischer Sprache als Kriminellen und Satanisten. Es wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Beleidigung gefertigt.
Am heutigen Freitag gegen 14.30 Uhr wurde dem Polizeirevier Friedland ein PKW mit auffälliger Fahrweise gemeldet. Umgehend wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung zum Einsatz gebracht. Der PKW konnte noch in der Ortslage Friedland gestoppt und kontrolliert werden. Ein bei der Kontrolle des 28-jährigen Fahrzeugführers durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,71 Promille. Weiterhin war der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.
Zur Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis kommt eine Anzeige wegen Beleidigung, da der Mann die eingesetzten Beamten bei ihrem Einsatz vor Ort wiederholt beleidigte.
Am vergangenen Montag, den 12. August, um 19.40 Uhr, kam es in Groß Plasten zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein alkoholisierter Randalierer in einem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Vor dem Eintreffen der Kollegen aus Waren soll der Störer aufgrund des vorangegangenen Genusses alkoholischer Getränke negativ im Haus aufgefallen sein. Er entleerte einen Eimer Tabak im Treppenaufgang, woraufhin eine Bewohnerin des Hauses die Polizei informierte.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,05 Promille. Der 29-Jährige wurde zur Prüfung der Gewahrsamstauglichkeit in ein Krankenhaus verbracht. Auf dem Weg dorthin kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen des Mannes gegenüber den Polizeibeamten sowie zu mehreren Beleidigungen. Er betitelte die Beamten unter anderem als „dreckige Schweine“ und „Arschlöcher“.
Die Polizeibeamten blieben während des Einsatzes unverletzt. Der Beschuldigte wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen den 29-Jährigen.