Der Kabarettist HORST EVERS ist am Freitag, den 27. Juni, ab 19.30 Uhr, zu Gast im Landestheater Neustrelitz. Der Geschichtenerzähler aus Berlin tourt gerade mit seinem Programm „So gesehen natürlich lustig“.
Nach dem überwältigenden Erfolg im Schauspielhaus Neubrandenburg – sieben Vorstellungen, sieben Mal ausverkauft – kommt die multimediale InszenierungANNAnun endlich auf die Bühne des Landestheaters Neustrelitz!Aber Achtung: Es gibt nur drei Vorstellungen – am 5., 6. und 7. Juni, jeweils 19.30 Uhr – also schnell Tickets sichern!
Barbara Legiehn (Mary Sunshine), Andrés Felipe Orozco (Billy Flynn), Laura Albert (Velma Kelly), Markus Kopp (Conferencier), Laura Scherwitzl (Roxie Hart), Rebecca Backus (Justizia), Julia Baier-Tarasova (Oberin Morton), Sebastian Naglatzki (Amos Hart), Opernchor, Deutsche Tanzkompanie.Fotos: Jörg Metzner
Ein unbedingter Nachtrag zum Wochenende ist noch zu machen. Am Sonnabend gab es im ausverkauften Landestheater Neustrelitz einen weiteren Jubelsturm für eine Aufführung des Musicals „Chicago“ von Fred Ebb, Bob Fosse und John Kander. Premiere war Anfang Februar, und die Begeisterung des Publikums blieb Vorstellung für Vorstellung ungebrochen. Die glänzende Neustrelitzer Inszenierung von Amy Share-Kissiov lässt sich mit Fug und Recht als eines der Highlights dieser Spielzeit herausstellen. Leider gibt es nur noch einen Termin, und auch dafür sind die Tickets weg.
„Inoffizielle Gefühle“, ein Recherchestück zu queerem Leben in der DDR, ist jetzt auch in Neubrandenburg zu sehen. Nach 13 ausverkauften Vorstellungen im Hotel Schlossgarten in Neustrelitz kommt das Stück der TOG nun am kommenden Wochenende auf die Bühne des KINO LATÜCHT.
Anika Kleinke und Florian Rast sind in je drei Rollen zu erleben. Fotos: Barbara Braun
Wie kann ein Mann Feminist sein? Dieser nicht ganz alltäglichen Frage geht Samantha Ellis in ihrer romantischen Komödie „How to Date a Feminist“ von 2016 nach, die am 4. April im Schauspielhaus Neubrandenburg ihre Premiere erlebt hat und seit dem 26. April nun auch kurz am Landestheater Neustrelitz zu sehen ist. Das Publikum im leider nur gut zur Hälfte besetzten Saal gestern Abend hatte sein Vergnügen und bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus und dem einen oder anderen Hochruf bei den beiden Mimen Anika Kleinke und Florian Rast, die je drei Rollen stemmen und wirklich alles gegeben haben.
„Der erste letzte Tag“: Fabian Ranglack, Alexandra-Magdalena Heinrich, David Alonso, Antonia Schwingel (von links). Fotos: Udo Krause
Sebastian Fitzek steht für nervenzerreißende Thriller und spektakuläre Bestseller-Erfolge. Doch mit seinem Roman „Der erste letzte Tag“ wagte der deutsche Star-Autor einen mutigen Schritt weg vom klassischen Thriller-Genre – und begeisterte trotzdem hunderttausende Leser. Am Sonntag, den 4. Mai, um 16 Uhr, zeigen die Uckermärkischen Bühnen Schwedt im Schlosstheater Rheinsberg die erfolgreiche Bühnenadaption dieses außergewöhnlichen Romans, die mit viel Humor und emotionalem Tiefgang die Qualitäten des literarischen Originals einfängt.
Nach dem erfolgreichen „Polizeiruf 110: Vera Arndt ermittelt“ im vergangenen Jahr geht das Format 2025 in die zweite Runde. Er ist in dieser Spielzeit in Neubrandenburg sowie in Neustrelitz zu erleben. Nicht im Fernsehen, nein! Live und vor Ort begibt sich das Ermittlerteam gemeinsam mit dem Publikum auf Spurensuche. Heute Abend feiert der Polizeiruf 110:Folge 2 „Turnvater Jahn“in Neubrandenburg seine Premiere. Diese ist ausverkauft, es gibt aber elf weitere Termine in Neubrandenburg und vier Termine in Neustrelitz. Die künstlerische Gesamtleitung hat Simone Kaufmann.
Worum geht es in Folge 2 „Turnvater Jahn“?
Am Vortag wurde im Vereinsheim des TOG Neubrandenburg gefeiert – am Tag danach stellt die Polizei einen Einbruch fest, bei dem ein wertvoller Pokal entwendet wurde. Schließlich übernimmt Kommissar Kojak den Fall. Denn der Sportler Julian Schulte, Mitglied des TOG Neubrandenburg, wurde am östlichen Ringgraben tot aufgefunden. Nun beginnt die Tour durch die Stadt: Zeugen werden befragt, der familiäre Hintergrund des Opfers ermittelt, die Tatwaffe gefunden und Verdächtigen hinterhergejagt. Zu allem Überfluss taucht auch noch Vera Arndt auf, die auf Urlaub in Neubrandenburg ist. Was um alles in der Welt hat Julian Schulte nur gestern Nacht am Jahndenkmal gesucht?
Treffpunkt: vor dem Probenhaus am Schauspielhaus Neubrandenburg bzw. am Landestheater Neustrelitz Gehzeit: ca. 25 Minuten Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten (keine Pause)
MIT → Matthias Horn, Dirk Schmidt, Marie Nadja Haller, Erik Born (Ton), Lina-Luise Strasen
TICKETS Unter 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder buchen einfach online unter https://tog.de
Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa und das nationalsozialistische Terrorregime in Deutschland. „Nach 1000 Jahren im Mai“ ist eine szenische Collage von Ute Frings, Nikolaus Merck und Thomas Möckel über die Stunde Null, als das Land in Trümmern lag.
In den Räumen der historischen Nervenheilanstalt Domjüch in Neustrelitz begibt sich die TOG mit dem Publikum 80 Jahre später auf Spurensuche. Eine Erinnerung an das, was geschehen ist und an das, was keiner hören und sehen wollte, eine Erinnerung: was werden sollte und das, was daraus geworden ist. Drei Frauen blicken zurück – mit Liedern und Texten von Heine bis Eisler, Briefen und Zeitzeugenberichten.
Nachdem Harald Schmidt, Angelika Milster und Gregor Gysi vergangene Spielzeit mit Schauspieldirektor Maik Priebe an Pfanne, Kochtopf und Backofen werkelten, kommt am 10. Mai um 18 Uhr zur letzten Veranstaltung der Reihe „Wir bitten zu Tisch“ Olli Dittrich nach Neustrelitz. Die Bühne des Landestheaters wird in eine Küche verwandelt, in der es brutzelt, dampft und duftet und einiges zum Vorschein und zur Sprache kommt. Lassen Sie sich überraschen!
Olli Dittrich ist ein wahrer Vielseitigkeitskünstler: Comedian, Schauspieler, Musiker, Parodist, Regisseur, Autor sowie Komponist. Dabei hat er es fertiggebracht, sowohl vom Feuilleton als auch vom breiten Publikum geliebt zu werden. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kunstfiguren, die in einem schmalen Grenzstreifen zwischen Wahnsinn und Bürgerlichkeit leben.