Am heutigen Freitag gegen 17.30 Uhr kam es in Weisdin bei Neustrelitz zu einem Schornsteinbrand. In dem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1938 war ein Kaminfeuer entfacht worden. Die Bewohner bemerkten den brennenden Schornstein und riefen die Feuerwehr. Es kamen die Feuerwehren aus Blumenholz, Usadel und Neustrelitz mit insgesamt 32 Kameraden zum Einsatz.
Karin Kaczmarek, André Gross, Steffen Rißmann, Manfred Giesenberg, Monika Meyer, Steffen Franz und Mandy Schöniger (von links).Fotos: Schule Wesenberg
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich war einigermaßen aufgeregt, als ich mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern heute Morgen in der Regionalen Schule mit Grundschule Wesenberg angetreten bin. Und denen ging es nicht besser. Anlass war der Bundesweite Vorlesetag, und wir waren der Einladung von Schulleiterin Mandy Schöniger und Lehrerin Catrin Klum gefolgt, um in den Klassen 1 bis 6 Kinderliteratur unserer Wahl vorzutragen. Am Ende war alle Aufregung umsonst gewesen, wir haben sämtlich unser Bestes gegeben, und die Mädchen und Jungen waren erfreut bis begeistert.
Im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte ist am Abend das Feuerwehr-Drehleiterfahrzeug (Strelitzius berichtete) feierlich in Dienst gestellt worden: Großer Auflauf und eine kleine Show am Feuerwehrgebäude der Wesenberger Kameradinnen und Kameraden, wo die zum „Schnäppchenpreis“ von rund 600.000 Euro fördermittelfrei angeschaffte Drehleiter stationiert ist. Acht Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg haben insgesamt rund 500 Ausbildungsstunden absolviert, um als Maschinisten die neue Technik bedienen zu können, wie ich vom Wesenberger Wehrführer René Deparade erfuhr.
Gegen 9 Uhr heute Morgen hat es einen Auffahrunfall auf der B96 auf Höhe Weisdin gegeben. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass ein 60-jähriger Autofahrer in einen Waldweg abbiegen wollte. Der hinter ihm fahrende 39-Jährige hat nicht rechtzeitig bremsen können und fuhr dem Geschädigten ins Fahrzeug. Dadurch landeten beide im Graben.
Die Polizei rät Bürgern in der Mecklenburgischen Seenplatte zu erhöhter Wachsamkeit bei Angeboten von angeblichen Handwerkern, die zum Beispiel Dachreparaturen, Pflaster- oder Gartenarbeiten anbieten. Es gibt zwei gängige Maschen: das klassische Haustürgeschäft zum einen. Dabei sind in der Region – jüngst im Bereich Röbel – Männer auffällig, die zum Beispiel mit Autos mit ungarischen oder polnischen Kennzeichen in Dörfern unterwegs sind. Sie bieten vor allem älteren Menschen an, die Dachrinne zu säubern, Pflastersteine auszubessern oder Gartenarbeiten zu übernehmen. Also oft Dinge, die tatsächlich gemacht werden müssten.
Zum anderen schalten die Betrüger in lokalen Zeitungen bunte Anzeigen für ihre Dienstleistungen oder hinterlassen in Briefkästen Flyer. Dazu gibt es eine Handynummer, unter der Aufträge gebucht werden können. Angegebene Adressen sind oft Scheinadressen, wo in Wirklichkeit leerstehende Häuser oder Läden sind. Hierbei gilt: Nur, weil die Anzeige in der Heimatzeitung abgedruckt ist, heißt das noch nicht, dass es sich auch um seriöse Firmen oder Anbieter handelt.
Nach derzeitiger Erkenntnislage hätten die polnischen Behörden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Gasbohrungen entlang der polnischen Ostseeküste nahe Wollin die Behörden des Landes informieren und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme geben müssen. „Ich bedauere, dass dies nicht geschehen ist und deshalb Irritationen vor Ort entstanden sind“ , sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute in Schwerin. Er berief sich dabei auf die gemeinsame Vereinbarung zwischen Polen und Deutschland über die Durchführung von grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen.
Seit zwei Wochen stand der PSV Neustrelitz nicht mehr auf dem Spielfeld, was ihm Zeit verschaffte, um intensiv an Schwachstellen zu arbeiten und die interne Kommunikation zu verbessern. Die deutliche 0:3-Niederlage zuletzt gegen den Aufsteiger aus Aligse offenbarte, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Was letztlich die entscheidenden Gründe dafür waren, dass das Team so klar unterlegen war, bleibt schwer zu erklären. Dennoch gehen die Neustrelitzer optimistisch und gut vorbereitet in das am morgigen Sonnabend anstehende Spiel in Dessau, schreibt Außenangreifer Jesco Genzmer in seinem Vorbericht.