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Aus gegebenen Anlass hat Wesenbergs Wehrführer René Deparade über das neue Drehleiterfahrzeug informiert, welches seit ein paar Wochen im Feuerwehrgerätehaus an der B 198 in der Woblitzstadt steht. „Nachdem schon einige neugierig durch das Torfenster luscherten und viel darüber gesprochen und gerätselt wurde, möchten wir einfach mal ein wenig Auskunft darüber geben“, so mein Blogartner. „Dass wir eine Drehleiter erhalten sollen, war ja bereits seit Juni 2022 offiziell bekannt (Strelitzius berichtete mehrfach). Und ja, das ist sie nun.“ Sie wurde am 5. September von fünf Wesenberger Feuerwehrkameraden persönlich aus dem Werk in Ulm nach einer zweitägigen technischen Einweisung abgeholt und hergebracht.
Es handelt sich bei dem Fahrzeug um eine DLA(K) 23/12 vom Typ Magirus M32L-AS auf einem Iveco Fahrgestell, und es ist ein Amtsfahrzeug der Kleinseenplatte, welches in Wesenberg seinen Standort hat. Es wurde im Rahmen einer Landesbeschaffungsmaßnahme durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beschafft und durch die Gemeinden des Amtes mitfinanziert. „Quasi eine Sammelbestellung eines festgelegten Fabrikates zu einem besseren Preis. Wobei wir dennoch die Möglichkeit hatten, zahlreiche optionale Ausstattungen auszuwählen und das Design mitzugestalten“, erläutert René Deparade.
Bisher kommt im Ernstfall stets die Drehleiter aus Neustrelitz zur Unterstützung in den Amtsbereich, und das kann durchaus 20 bis 30 Minuten dauern. Zumal die Stadt Neustrelitz dann ohne Drehleiter ist. Das soll sich bald ändern. Noch ist das Fahrzeug jedoch nicht im offiziellen Dienst und rückt vorerst bei Alarm auch noch nicht mit aus. „Erstmal heißt es für uns noch daran zu üben, damit Ausbildung zu machen und Lehrgänge zu absolvieren, bevor wir damit sicher und professionell arbeiten können. Schließlich hatten wir derartige Technik ja noch nie. Das bedeutet, dass wir damit demnächst und auch zukünftig immer mal wieder im Stadt- und Amtsgebiet zu Trainingszwecken unterwegs sein werden. Das ist nun mal zwingend notwendig und da kann es hier oder dort schon mal zu einer kleinen Lärmbeeinträchtigung oder Verkehrsbehinderung kommen“, erläutert der Wesenberger.
Das Fahrzeug bestehe aus modernster und komplexer Technik, welche sicher beherrscht und respekt- und verantwortungsvoll bedient werden möchte. Auch ein Lehrgang zum Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge stehe daher für einen großen Teil der Kameraden Anfang November noch an. Erst danach wird das Fahrzeug so etwa Mitte November offiziell und natürlich feierlich in den Dienst gestellt. Das Ereignis wird dann auch hier im Blog angekündigt und natürlich darüber berichtet.

