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Ein 24-jähriger Deutscher wollte scheinbar das große Geld mit Corona-Schnelltests verdienen – ohne überhaupt welche zu besitzen. Abkassiert hat er trotzdem. Polizei und Justiz kamen ihm auf die Schliche. In Torgelow und Neustrelitz haben Beamte der Kriminalpolizeiinspektion und des Kriminalkommissariats Anklam mit Hilfe von Bargeld-Suchhunden der Bereitschaftspolizei relevante Wohnungen durchsucht. Dabei wurde der mutmaßliche Betrüger festgenommen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Denn das Amtsgericht Pasewalk hatte gegen ihn nicht nur einen Arrestbeschluss für sein Vermögen angeordnet. Der einschlägig Vorbestrafte hatte sich für seine Taten auch einen Haftbefehl eingehandelt und wurde deshalb im Zuge der Arrestvollstreckung gleich mitgenommen.

Die Ermittlungsbehörden gehen von über 100.000 Euro Schaden aus. Bei den Maßnahmen der Polizei mit den Suchhunden wurden jedoch nur knapp 8.000 Euro „erschnüffelt“. Wo das restliche Geld geblieben ist, wie viel er wirklich „verkauft“ hat und ob es Mittäter gibt, müssen die laufenden Ermittlungen zeigen.