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Die Neustrelitzer, hier in Weiß im Angriff, hatten so ihre Anlaufschwierigkeiten.

Wie Phönix aus der Asche: Zwei Sätze im Rückstand, ist es den Zweitligavolleyballern des PSV Neustrelitz am Abend in Gransee trotzdem noch gelungen, zwei Punkte an Land zu ziehen. Zum Ende der Partie hieß es nach Tiebreak 3:2 für die Residenzstädter (19:25, 18:25, 25:19, 25:20, 15:11). Bis zum Stand von 7:7 im entscheidenden Durchgang war die Partie offen, dann konnten die Gäste zur Freude der in einem Sonderbus mitgereisten Fans endlich die Gegenwehr der Brandenburger brechen.

„Es ist uns wirklich gelungen, den Kopf noch mal aus der Schlinge zu ziehen“, sagte mir PSV-Volleyballchef Patrick Scholz nach der spannenden Begegnung. „Ich habe anschließend mit den Jungs gesprochen, die gar nicht so richtig wussten, was ihnen da in den ersten beiden Sätzen passiert ist. Immerhin traten die Granseer/Lindower ersatzgeschwächt an, darunter mit einem erst 17-jährigen Zusteller. Hatten wir nicht auf dem Zettel, von wegen Selbstläufer“, so mein Blogparter. „Wir haben als Fans vom Hallenrand ja alles gegeben, aber irgendwie schien es nicht unser Tag zu sein. Dabei haben die Gastgeber einfach nur simplen Volleyball gespielt.“

Ins Spiel zurückzufinden, sei eine reife Leistung der Neustrelitzer unter Coach Jonathan Kendrick Scott gewesen, schätzte der PSV-Funktionär ein. Am Ende stehe ein Erfolg gegen eine Mannschaft, die ebenso wie der PSV berechtigte Ambitionen auf das Treppchen habe. Und das sei ja wohl nicht zu verachten.

Die Neustrelitzer weiter auf dem Bronze-Platz. Am kommenden Sonnabend empfangen die PSV-Volleyballer Tabellenschlusslicht ETV Hamburg in der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee. Näheres, na logisch, hier dieser Tage im Blog.