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Der Kreiselternrat Mecklenburgische Seenplatte hat Vorwürfe des ausgeschiedenen Mitglieds Uli Krüper zurückgewiesen. Dieser hatte seinen Rücktritt unter anderem öffentlich damit begründet, dass das Gremium von „zumindest Querdenkern Nahestehenden dominiert“ werde. „Weltverschwörerische, demokratiefeindliche, oft der AfD nahestehende Positionen“ von Vorstandsmitgliedern machten ihm eine weitere Mitarbeit unmöglich, so Krüper zur Begründung seines Schritts.

„Der Kreiselternrat ist ein überpolitisches Elterngremium. Aus diesem Grund werden keine Abfragen des politischen Standpunktes oder Parteizugehörigkeit angefragt.  Wir vertreten alle Eltern, egal welcher Geschlechter, ethischer Angehörigkeit oder welche politischen Meinungen sie haben“, heißt es in der Strelitzius zugeleiteten Entgegnung. „Unserer Ansicht nach haben alle Eltern ein Ziel: die beste Schulbildung für unsere Kinder zu erreichen. Dazu gehört auch, Mehrheiten und/oder Minderheiten zu vertreten. Zu kritisieren nicht demokratisch zu sein und selber Eltern ausschließen zu wollen, werden wir nicht akzeptieren“, wird in der von Andrea Antoni Koop (Vorsitzende), Torsten Zarnikow (1. Stellvertreter) und Frank Dade (2. Stellvertreter) zweiter Stellvertreter unterzeichneten Erklärung betont.

Der Kreiselternrat arbeite nach den Richtlinien, die durch das Schulgesetz und die Schulmitwirkungsverordnung Mecklenburg-Vorpommerns vorgegeben sind. Er bedaurere das Ausscheiden Krüpers, „da wir nur eine begrenzte Zahl an ehrenamtlichen Mitgliedern sind und uns dadurch wieder ein starker Kopf fehlt. Wir wünschen Herrn Krüper alles Gute und hoffen, dass er weiterhin ehrenamtlich tätig ist.“