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Hannes Zerbe, Heide Bartholomäus und Jürgen Kupka (von links).

Am 6. August ab 19.30 Uhr ertönt in der Fabrik.Scheune die Musik von Hanns Eisler, Kurt Weill und Hannes Zerbe mit Texten von Bert Brecht, vorgetragen von Heide Bartholomäus und Hannes Zerbe am Piano sowie Jürgen Kupka an der Klarinette.

Brecht (1898 – 1956) war fleißig. Er verfasste Gedichte, Theaterstücke, Hörspiele, Filmvorlagen, Romane, Geschichten und  theoretische Schriften. Brecht hat alles in seiner Macht stehende getan, um berühmt zu werden. Er wollte gehört werden. Er war ein politischer Mensch, ging während des 2. Weltkrieges jahrelang ins Exil nach Dänemark, Schweden, Finnland, Moskau und schließlich nach Kalifornien. 1949 kehrte er nach Deutschland, nach Ost-Berlin zurück und übernahm das „Berliner Ensemble“ und prägte dort seinen Stil, Theater zu machen. Am 14. August 2022 jährt sich sein Todestag zum 66. Mal.

Das nimmt das Team in der Alten Kachelofenfabrik zum Anlass, dieses Programm in der Fabrik.Scheune zu veranstalten. Man könnte denken, das ist weit weg und lange her. Dazu sagt Heide Bartholomäus: „Bei der Auswahl der Texte und Songs für dieses Programm ‚Wie es war‘ denke ich über das ‚Wie es ist‘ nach, über die heutige Relevanz dieser Texte und stelle fest: Ja, Brecht brauchen wir, Brecht muss man spielen, erzählen, singen. Er geht mich persönlich was an.“

Der Abend wird gefördert aus dem Programm „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für die Kultur und Medien. Der Eintritt beträgt 15 Euro und ist für Schüler und Studenten ermäßigt auf 6 Euro.