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Der ukrainische Fotograf Juri Kosin

Der ukrainische Fotograf Juri Kosin erlebte den Ausbruch des Krieges in seiner Stadt Irpin bei Kiew. Er dokumentierte das Geschehen ebenso wie seine Flucht einige Wochen später. Nun kehrt er in seine Heimat zurück. Filmemacher Andrzej Klamt begleitet diese Heimkehr in dem Film „Zurück in die Ukraine – Die Heimkehr des Fotografen Juri Kosin“, den die Alte Kachelofenfabrik am Freitag, 1. Juli um 19 Uhr  in der Fabrik.Scheune zur Aufführung bringt. Der Protagonist des Films, Juri Kosin, ist zum Filmgespräch genauso anwesend wir der Kameramann des Films, Frank Amann.

Juri Kosin weiß nicht, auf welche Situation er in Irpin treffen wird, aber er weiß, dass die Welt dort nicht mehr dieselbe sein wird. Das Gebiet um Kiew gilt wieder als sicher. Die russischen Truppen haben sich aus dem Norden der Ukraine zurückgezogen. Hinterlassen haben sie Orte des Grauens. Direkt neben Irpin liegt Butscha, wo Zeugnisse schrecklicher mutmaßlicher Kriegsverbrechen gefunden wurden. Auf welche Bilder der Zerstörung wird Juri Kosin bei seiner Heimkehr treffen, was werden ihm Freundinnen und Freunde, seine Nachbarinnen, andere Kunstschaffende berichten?

Im Anschluss an diesen 40-minütigen Film findet das Filmgespräch statt. Danach sind alle Gäste zu einem Borschtsch-Essen eingeladen. Ganz besonders freuen sich die Veranstalter auch auf Gäste aus der Ukraine.

Danach gibt es noch eine Stummfilmaufführung mit der Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut, Berlin. Der Eintritt des ganzen Abends ist frei – um eine Spende für die Ukraine-Solidarität (medizinische Hilfsgüter) wird gebeten. Ebenso bitten die Veranstalter um telefonische Voranmeldung unter der Nummer 03981 – 203145.