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Seit dem Jahreswechsel häufen sich Meldungen zu Sichtungen von Wölfen im Land, das inzwischen mit Ausnahme von Rügen, Poel und weiterer Ostseeinseln behördlich komplett zum „Wolfsgebiet“ erklärt ist. Ursache dafür ist, dass aktuell eine Umstrukturierung in den bestehenden Wolfsrudeln erfolgt. Die einjährigen Wölfe unternehmen immer weitere Ausflüge abseits des elterlichen Kernterritoriums bis hin zur vollständigen Abwanderung auf der Suche nach neuen eigenen Territorien zur dauerhaften Ansiedelung.

Grundsätzlich gilt: Wer einen Wolf sieht, sollte sich ruhig verhalten, stehen bleiben und Abstand halten. „Sprechen Sie das Tier ruhig an, falls es noch nicht auf Sie aufmerksam geworden ist. Bevor es (vermutlich rasch) verschwindet, versuchen Sie sich sein Aussehen gut einzuprägen und melden Sie die Sichtung. Es ist auch sinnvoll ein Foto zu machen – allerdings nur, wenn sie sich dabei dem Tier nicht weiter annähern, um ein besseres Bild zu bekommen oder es gar verfolgen“, rät die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf. „Wenn Ihnen die Situation nicht geheuer ist, laufen Sie nicht davon, sondern gehen Sie langsam rückwärts und sprechen Sie dabei laut. Falls der Wolf nicht wegläuft oder sich Ihnen wider Erwarten annähert, halten Sie an, schreien Sie ihn an und klatschen in die Hände. Versuchen Sie ihn einzuschüchtern, indem Sie sich groß machen und eventuell etwas nach ihm werfen (Quelle: https://www.dbb-wolf.de/mehr/faq).

Bei aggressivem Verhalten eines Wolfes gegenüber Menschen, welches eine unmittelbare Gefahr darstellt, ist umgehend die Polizei zu verständigen. Noch mehr Wissenswertes zum Thema Wolf aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt unter

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/