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Anfang August startete traditionell das neue Ausbildungsjahr. Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: “Mein Appell an dieser Stelle an die Unternehmen ist ganz klar: Bildet bitte aus! Das ist auch für den neuen Ausbildungsjahrgang wichtig, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Und eine duale Ausbildung ist das Krisensicherste, was man haben kann.“

Und Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, müssen nicht in Panik verfallen. Es gibt es noch viele interessante Ausbildungsplatze im Seenplattelandkreis: „Schaut Euch um!“ Und dass man nach dem 1. August keine Ausbildung mehr beginnen kann, „ist ein Mythos“, beruhigt der Arbeitsagenturchef. „Ohne Probleme kann man am 1.9., 1.10 und sogar noch am 1.11. seine Ausbildung beginnen.“

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:

· Koch/Köchin
· Verkäufer/in
· Kaufmann/-frau im Einzelhandel
· Restaurantfachmann/frau
· Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk – Bäckerei
· Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
· Maurer/in
· Berufskraftfahrer/in
· Kaufmann/-frauGroß-/Außenhandel – Großhandel
· Hotelfachmann/-frau

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. (www.arbeitsagentur.de)

Die Ausbildungsprämie fördert Unternehmen, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.