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Zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm eng befreundet: der erfolgreiche, elegante Georg Philipp Telemann (1681-1767). Seine Musik war so beliebt, dass er damit reich werden konnte. Das versteht man sofort, erlebt man seine lebendigen Kantaten, Ouvertüren, edlen Sonaten, farbigen Arien, Opernintermezzi und lebendigen Fantasien, vor allem aber seine grazilen Menuette. So lädt das „Duo Vimaris“ (Mirjam und Wieland Meinhold aus dem thüringischen Weimar) zu einer Stunde bei Telemanns Musik im festlichen Konzert am kommenden Sonnabend, den 25. Juli, um 17 Uhr in die Klosterkirche Wanzka ein.

Die beiden Musiker (sie als Mitglied des Opernensembles am Deutschen Nationaltheater Weimar, er als Universitätsorganist in Weimar) sind mit ihrer Barockmusik bereits in allen Teilen Deutschlands sowie im europäischen Ausland aufgetreten. Eine von Herzen kommende Spende wird am am Ausgang erbeten. Zu hören sind im Konzert neben den Blockflöten (in Sopran- und Altlage) auch die Solo-Sopranstimme, begleitet von den Tasten der zierlichen Sauer-Orgel.

Deutscher ist Englands größter Komponist

„Prunk & Herrlichkeit“, so nennt sich das glanzvolle Barockprogramm der beiden Interpreten Mirjam und Wieland Meinhold am Sonntag, den 26. Juli, um 16 Uhr, in der Dorfkirche Ankershagen. In einer kurzweiligen Stunde musiziert das „Duo Vimaris“ ausschließlich Musik des großen Komponisten des 18. Jh. Georg Friedrich Händel.

Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist Englands größter Komponist! Den Drang der Briten nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockschöpfer nicht allein mit der Feuerwerks- und Wassermusik, seine oppulenten Oratorien in St. Pauls Cathedral waren für die Londoner Anlass genug, ihn auf dem „silbernen Tablett“ zu tragen. Unter anderem erklingen Sonaten, Sarabande und Variationen, Arien, Ouvertüre g-Moll, das berühmte Largo, die Rinaldo-Arie und Ausschnitte aus dem berühmten „Messias“, der als musikalisches Testament Händels gelten darf. Mirjam Meinhold musiziert auf der Altblockflöte und singt Sopran. Wieland Meinhold ist auf der historischen Lütkemüller-Orgel zu hören. Sollte der Besuch um 16 Uhr die derzeitig zulässige Bestuhlung überschreiten, wird das Konzert um 17.30 Uhr wiederholt.