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Die übliche Einwohnerfragestunde bei Sitzungen der Neustrelitzer Stadtvertretung kann jetzt auch für Fragen genutzt werden, die die Tagesordnung betreffen. Das ist in den meisten Kommunalparlamenten per Hauptsatzung ausgeschlossen, damit die Abgeordneten in ihrem Votum nicht unmittelbar beeinflusst werden können. In Neustrelitz ist die Hauptsatzung auf der jüngsten Tagung der Volksvertreter diesbezüglich modifiziert worden. Die GRÜNEN hatten sich seit längerer Zeit dafür stark gemacht und äußerten sich jetzt in einer Pressemitteilung erfreut über die Öffnung der Bürgerfragestunde.

Zum anderen wird die Amtszeit des Bürgermeisters ab der Wahl 2021 auf sieben Jahre verkürzt. „Das sind wichtige Änderungen im Sinne von ‚Mehr Demokratie wagen‘, für die wir uns seit Jahren eingesetzt haben“, so GRÜNEN-Stadtvertreter Falk Jagszent. Weiterhin erfreulich aus seiner Sicht: Bei den Kriterien, die die Nicht-Öffentlichkeit von Tagesordnungspunkten bedingen, wurde eine Ausnahmeregelung eingeführt. So kann jetzt die Öffentlichkeit zum Beispiel bei Grundstücksangelegenheiten hergestellt werden, wenn keine schutzwürdigen Interessen betroffen sind.