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Djibril N’Diaye hat kurz vor Ultimo den Ausgleich markiert.

TSG-Torjäger Djibril N’Diaye weiß, wo das gegnerische Gehäuse steht, und dann netzt er auch ein, wie heute auswärts in der 89. Minute zum 1:1 (1:0) gegen Victoria Seelow. Damit rettet „Dieter“ seiner Mannschaft einen Punkt, den sie auch mehr als verdient hat. Toni Schmidt hatte sogar noch den Siegtreffer auf dem Schuh, aber der Junge ist eben nicht so abgeklärt wie „Dieter“. Zuvor hatte in der 60. Minute bereits Mannschaftskapitän Kevin Riechert nach Ecke zum Ausgleich getroffen, aber der Schiri erkannte das aus Sicht der Neustrelitzer reguläre Tor wegen angeblichen Fouls nicht an.

Bereits in der ersten Halbzeit hatte die TSG Möglichkeiten in Führung zu gehen, aber Kürsat Cicek scheiterte allein vor dem Seelower Keeper, und Pascal Schölzkes Geschoss konnte der Schlussmann der Victorianer glanzvoll parieren. Stattdessen fiel in der 38. Minute das 1:0 für die Gastgeber. TSG-Schlussmann Pavel Petkov hatte wohl eine Flanke vom Seelower Sebastian Jankowski erwartet, aber der schoss direkt und erwischte den TSG-Torhüter auf dem falschen Fuß.

„Während wir in der ersten Halbzeit zu inaktiv waren und auch unsere Schwierigkeiten mit dem schweren Boden hatten, haben wir in der zweiten Hälfte richtig guten Fußball gespielt, das Spiel breit angelegt und die Seelower regelrecht abgemeldet“, so Coach Tomasz Grzegorczyk bei der Spielauswertung mit Strelitzius. Er hatte in der zweiten Hälfte mit der Einwechslung von Boris Hass die Offensivkraft der TSG verstärkt, Hass hatte auch zwei Chancen, traf aber (noch) nicht.

Coach Grzegorczyk äußerte sich zufrieden mit seiner Truppe. „Wenn wir heute auswärts nicht gewonnen haben, wir wussten um die Schwere der Aufgabe, dann müssen wir im nächsten Spiel am 20. Oktober zu Hause eben Spitzenreiter Tennis Borussia schlagen“, so mein Blogpartner selbstbewusst. Mit dem heutigen Remis klettert die TSG Neustrelitz auf Platz 3 der Tabelle, liegt punktgleich hinter dem Greifswalder FC und zwei Punkte hinter TeBe.