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Kürsat Cicek (vorn links), hier in einem früheren Spiel, hat die TSG Neustrelitz heute in Stralsund zum ersten Mal in Führung gebracht.

Die TSG Neustrelitz hat ihre Hausaufgaben gemacht und die erste Landes-Pokalrunde gegen den TSV 1860 Stralsund auf Gegners Platz standesgemäß mit 3:1 (1:0) absolviert. Die Tore für die Gäste schossen Kürsat Cicek (33.), Filip Luksik (61.) und Djibril N’Diaye (80.).

Licht und Schatten beim Freistoßspezialisten und Abwehrchef Filip Luksik, der sich immer wieder Unkonzentriertheiten leistet.

Das zwischenzeitliche 1:1 fiel nach einer katastrophalen Rückgabe von Routinier Luksik in der 54. Minute auf TSG-Keeper Pavel Petkov, praktisch eine Vorlage für die Stralsunder. Da hat Luksik mal wieder wenig Routine bewiesen. Zum Glück hat er die Sache mit einem eigenen Treffer kurz darauf wieder ausgebügelt.

Die Sicht von Coach Tomasz Grzegorczyk auf das Spiel: „Die Stralsunder, immerhin Absteiger aus der Verbands- in die Landesliga, haben es uns nicht leicht gemacht. Sie haben hinten kompakt gestanden und aufgrund unserer Unkonzentriertheiten auch einige wenige Chancen gehabt. Ein weiterer Gegner war der in einem schönen Stadion zu hohe Rasen, der den Ball einfach nicht rollen ließ.“

Der Trainer gratulierte seinen Jungs zum erneuten Erfolg im zweiten Pflichtspiel der Saison, versäumte aber auch nicht, bei aller Dominanz, heute zum wiederholten Mal auf die Effektivität der TSG zu verweisen. „Wir müssen einfach cleverer am Ball sein. In den ersten zehn Minuten hatten wir gefühlte zehn Ecken, ohne etwas daraus zu machen.“

Grzegorczyk würdigte das Engagement der Stralsunder, die sich als alles andere als eine „Gurkenmannschaft“ verkauft und gekämpft hätten „wie die Löwen“. „Die haben lange auf ihre Chance gelauert, uns ein Bein zu stellen, waren dann aber irgendwann nach dem 2:1 auch platt.“

Am kommenden Sonntag empfangen die Residenzstadtkicker im heimischen Parkstadion den Brandenburger SC Süd 05 zum ersten Heimspiel in der aktuellen Oberliga-Saison. Anstoß ist um 13.30 Uhr.