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Das Desaster auf der A 20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees im Herbst 2017 hat auch in der Strelitzer Region viele Menschen bewegt (Strelitzius berichtete). Deshalb soll jetzt die Nachricht hier im Blog nicht fehlen, dass der Instandsetzung des weggesackten Abschnitts formell nichts mehr im Weg steht. In der Nähe des Bunkers Eichenthal wurde ein Ausweichhabitat für Zauneidechsen fertiggestellt, heißt es aus dem Landesverkehrsministerium. Die Maßnahme war Auflage aus der naturschutzrechtlichen Genehmigung für die Reparatur der Autobahn. Die wird sich bis mindestens Ende 2023 hinziehen.

Das Trebeltal ist ein Flora-Fauna-Habitat und damit Heimat vieler Arten – insbesondere auch der Zauneidechse, die europaweit unter strengem Artenschutz steht. Die neue Heimat der Zauneidechsen entstand auf dem Gebiet einer ehemaligen Siloanlage neben der A 20. Diese wurde im Rahmen der Maßnahme vollständig geräumt und bereinigt. Anschließend wurde die Fläche für die anstehende Bevölkerung durch das Reptil hergerichtet. Die Kosten für die Einrichtung des Eidechsenhabitats belaufen sich auf ca. 500.000 Euro und werden vom Bund getragen. Davon wurden 450.000 Euro für die Beräumung des nicht mehr genutzten Silos eingesetzt.