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Foto: privat

Drei Spezialisten, deren Lebensweg mit dem ehemaligen Technikum in Altstrelitz verbunden ist, haben sich im Deutschen Ingenieurblatt (Ausgabe 11/2018) unter dem Titel „Versuch und Irrtum eines Autobahnbaus“ mit dem Desaster auf der A 20 beschäftigt, bei dem ab September 2017 bei Tribsees auf einer Länge von zuletzt fast 100 Metern die Autobahn über das Trebeltal abgesackt war. „Trotz der vielen Artikel und Stellungnahmen in der deutschen Presse ist das meines Wissens bislang die einzige fachlich solide, die Fehler und Schwächen klar benennende Aussage“, schreibt mir der Neustrelitzer Prof. Helmut Böhme, der von 1961 bis 1990 Dozent an der Ingenieurschule für Bauwesen im Technikum war.

Die Initiative zu dem nach monatelanger Forschungsarbeit entstandenen Fachaufsatz sei von Joachim Lindenau, Absolvent 1978 in der Fachrichtung Hochbau der Ingenieurschule ausgegangen, der in Neubrandenburg ein Planungsbüro betreibt. Dritter im Bunde ist Alfred Lorenz, von 1987 bis 1991 Dozent an der ISB. „Es bereitet mir, so muss ich gestehen, einige Genugtuung, dass das Technikum Strelitz auf diese Weise noch lebt bzw. noch nicht ganz tot ist,“, so Böhme, regelmäßiger Kommentator in meinem Blog. Er hat erst am vergangenen Wochenende mit seiner Meinungsäußerung zu einem Wiederaufbau des Neustrelitzer Schlossturms wieder für hohes Leserinteresse in der Strelitzius-Gemeinde gesorgt.

Für alle, die die Schlussfolgerungen der Experten zum Einsturz der A 20 lesen möchten, auch die hiesige Tageszeitung hatte dazu berichtet, hänge ich den Beitrag aus dem Deutschen Ingenieurblatt an.